Amazons Android-Tablet „Kindle Fire“: günstig, mit „Amazon Silk“-Browser und ... günstig [Video]

Amir Tamannai 2

Vor ein paar Minuten ging das Amazon-Event in der Stadt, die niemals schläft (nee, nicht Berlin, die andere Stadt …) zu Ende. Neben dem neuen eReader „Kindle Touch“, der für günstige 99 Dollar respektive 149 Dollar (3G) zu haben sein wird, interessierte uns natürlich vor allem das Android-Tablet des Online-Versandhändlers. Und die guten Nachrichten zum „Kindle Fire“ lauten: Mit nur 199 Dollar ist das Android-Gerät ein echtes Schnäppchen – sofern es hierzulande zu einem ähnlich günstigen Preis erscheinen wird.

Amazons Android-Tablet „Kindle Fire“: günstig, mit „Amazon Silk“-Browser und ... günstig [Video]

[Update] Während ich da unten noch tippte, ist bereits ein erstes kleines Hands On-Video der Kollegen von thisismynext.com aufgetaucht:

Außerdem hat engadget.com gerade bestätigt, was wir alle schon geahnt hatten: Das Kindle Fire hat keinen Zugang zum Android Market, sondern lediglich zu Amazons Appstore.

[/Update]

Die ganz detaillierten Infos gab es in New York zunächst nicht: Welcher Prozessor genau im Fire werkelt, wie hoch das Display auflöst oder welche Android-OS-Version installiert ist, dazu hat Amazon-Chef Jeff Bezos nichts gesagt.

Was wir wissen ist, dass das Kindle Fire ab dem 15. November in den USA verschickt wird, dort 199 Dollar kosten wird, über einen 7 Zoll-IPS-Screen verfügt, der durch Gorilla Glass geschützt wird, mit einer Dual Core-CPU rechnet (wir tippen auf einen TI OMAP-Prozessor mit 1,2 GHz) und 414 Gramm leicht sein wird. Von Android selber war den ersten Eindrücken der amerikanischen Journalisten nach, die vor Ort waren, auf dem „Fire“ nicht viel zu sehen: Die Bedienoberfläche ist stark angepasst und ob man überhaupt ohne Weiteres auf das unterliegende Vanilla-Android zugreifen kann, ist ungewiss. Im Vorfeld gab es bereits deutlich mehr Infos aus der Gerüchteküche.

Ausführlich hingegen wurde Amazons eigener Browser „Silk“ vorgestellt, der auf dem „Kindle Fire“ zum Einsatz kommt – der läuft teilweise auf dem Tablet, teilweise in der Amazon EC2-Cloud und soll dadurch ein besonderes schnelles und flüssiges Surferlebnis garantieren.

Die Journalisten in New York stürzen sich in diesen Minuten auf die ausliegenden Kindle Fire Testgeräte und werden uns in den kommenden Stunden mit tiefergreifenden Erkenntnissen zum Gerät versorgen – Erkenntnisse, die natürlich spätestens morgen dann euch weitergeben werden.

Was wir euch heute schon prophezeien können: Der Preis des Fire wird garantiert nicht zu aktuellen Kurs von Dollar in Euro umgerechnet werden, wir können uns glücklich schätzen, wenn das Tablet hier für 199 Euro zu haben sein wird. Dafür spricht, dass der ebenfalls gerade in New York vorgestellte neuste jetzt auch schon hierzulande vorbestellbar ist – für 99 Euro. In den USA wird er lediglich 79 Dollar kosten …

[via engadget.com, thisismynext.com, Bilder: engadget.com, thisismynext.com]

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