Kindle Fire: Name und neue Details zum Amazon-Tablet mit Android

Frank Ritter 8

Gestern berichteten wir, dass das Amazon-Tablet, welches mit Android läuft, vermutlich am Mittwoch vorgestellt wird. Kurz darauf erreichten neue Details zu dem 7-Zoller die Öffentlichkeit: Das Gerät wird sich Kindle Fire schimpfen, eine Dual Core-CPU besitzen und deutlich an das BlackBerry PlayBook von RIM erinnern.

Kindle Fire: Name und neue Details zum Amazon-Tablet mit Android

Zunächst einmal können jetzt die letzten Zweifel als ausgeräumt gelten, dass morgen in New York etwas anderes vorgestellt wird als das Android-Tablet. Und damit wir auch einen Namen dafür haben, was da morgen auf die Öffentlichkeit losgelassen wird: Es handelt sich um das Kindle Fire.

Die bereits gemunkelte Ähnlichkeit zum BlackBerry PlayBook hat einen einfachen Grund: Es wurde von derselben Design-Firma entworfen: Quanta. Zwar besitzt auch Amazon eine eigene Design-Abteilung mit Namen Lab 126, die sich unter anderem um das Äußere der Kindle-E-Book-Reader kümmert, für das Amazon Kindle Fire wurde aber der Gestaltungsprozess ausgelagert, um das Gerät noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft fertig zu haben. Wie gdgt.com berichtet benutzte Quanta das ebenfalls dort entworfene PlayBook als Vorlage. Es gab bei der Entwicklung jedoch einige Probleme, sodass Konzessionen bei der Hardware eingegangen werden musssten -- zum Beispiel wurde ein schwächerer Prozessor verwendet. Aufgrund dessen wird das Gerät wohl „eher schlecht“ („rather poor“) sein und von der gdgt.com-Quelle als Notbehelf („stopgap“) gesehen.

MG Siegler von TechCrunch widerspricht dem jedoch zum Teil. Das Kindle Fire sei deutlich besser als das PlayBook, da die Software stärker sei und vor allem mehr Content für das Gerät verfügbar ist. Als CPU käme ein Dual Core-OMAP von Texas Instruments zum Einsatz, bei der man nun wirklich nicht von „schwacher Hardware“ sprechen kann. Zum Preis konnte MG Siegler entgegen früherer Informationen in Erfahrung bringen, dass das Gerät wohl etwa 300 US-Dollar (statt zuvor 250 US-Dollar) kosten würde.

Des weiteren habe Amazon Deals mit TV-Stationen zum Streaming von Serien und Filmen abgeschlossen. Auch verschiedene Magazin-Formate diverser Verlage werden für das Fire verfügbar sein, so Peter Kafka von AllThingsD. Die Bedingungen für die Verlage entsprächen dabei weitestgehend denen von Apple.

Es fügt sich also langsam ein Bild zusammen. Dennoch gilt: Gerüchte sind Gerüchte. Heute ist der Tag des Ahnens, morgen ist der Tag des Wissens. In dem Sinne: Schaut auch morgen vorbei, wenn es wieder heißt: Neue Infos zum Amazon-Tablet.

[via TechCrunch, AllThingsD, gdgt.com]

(Bildnachweis: Die obige Skizze vom Amazon Tablet stammt von TechCrunch)

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