Medion LifeTab X10311 im Test: Display und Kameras

Peter Hryciuk

Das Display des Medion LifeTab X10311 im Test

Medion verbaut im LifeTab X10311 ein IPS-Panel mit einer Bildschirmdiagonale von 10,1 Zoll und setzt auf eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Trotz der relativ hohen Auflösung sind einzelne Pixel deutlich zu sehen. Besonders unruhig wirkt das Bild bei weißem Hintergrund, der auf Webseiten sehr oft zum Einsatz kommt, und bei Farbverläufen. Das sorgt insgesamt für eine komische Darstellung, die das Auge irritiert. Möglich, dass es auch an der Bauweise liegt, denn das Panel und Displayglas sind nicht verbunden, wie es bei laminierten Panels der Fall ist, sondern übereinander gestapelt. Zwischen dem Display und Glas ist Platz, sodass die Darstellung nicht so klar wirkt wie bei anderen Geräten.

Das Displayglas spiegelt zudem sehr stark und wirkt recht rau. Die Finger gleiten nicht immer sauber über die Oberfläche, die zudem relativ schnell verschmutzt. Eine bessere Entspiegelung und schmutzabweisende Schutzschicht wäre wünschenswert.

Was fehlt, ist ein Helligkeitssensor. Das ist mittlerweile eigentlich Standard in vielen günstigeren Tablets, denn damit muss die Helligkeit nicht manuell eingestellt werden. Besonders wenn man das Tablet zunächst am Tag verwendet hat und es dann abends im Dunkeln einschaltet, strahlt es einem direkt in die Augen. Das muss nicht sein.

Insgesamt ist das IPS-Display aber gut abzulesen, es besitzt stabile Blickwinkel und eine ausreichende Helligkeit, um den Spiegelungen zumindest etwas entgegenzuwirken.

Kameras des Medion LifeTab X10311 im Test

Im Medion LifeTab X10311 sind zwei Kameras verbaut, die eine Auflösung von 5 MP (Rückseite) und 2 MP (Front) besitzen. Medion hat die Kamera-App erst gar nicht auf dem Startbildschirm abgelegt, was wohl indirekt zeigt, dass man von den Kameras keine gute Qualität erwarten kann – und leider bestätigt sich diese Annahme auch.

Egal, in welcher Lichtsituation: die Bilder, die wir mit der 5-MP-Kamera gemacht haben, besitzen einen leicht nebeligen Schleier und wirken unscharf. Diese Kamera sollte man wirklich nur im Notfall verwenden.

Die Frontkamera mit einer Auflösung von 2 MP reicht für Skype-Telefonate, um erkannt zu werden.

Doch auch die Qualität kann nur bedingt überzeugen.

Auf der nächsten Seite: Leistung und Akkulaufzeit im Test

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