Microsoft Surface 3 kann im ersten Test durchaus überzeugen

Peter Hryciuk

In genau drei Wochen kommt das Microsoft Surface 3 in den USA auf den Markt, zwei Tage später ist es dann auch bei uns erhältlich. Passend dazu hat das Unternehmen scheinbar erste Testgeräte verschickt, um frühzeitig Testberichte zu erhalten. Bei The Next Web hat man nun den ersten Test des Microsoft Surface 3 veröffentlicht und erlaubt somit einen Ausblick darauf, was uns mit dem neuen Tablet erwartet. Vergleichen lassen sich die Ergebnisse zur Zeit nicht, doch es gibt auch keine großen Überraschungen, die uns die Bewertung anzweifeln lassen würden. Insgesamt scheint das Microsoft Surface 3 also wirklich gelungen zu sein - wobei auch hier der Preis kritisiert wird, besonders weil der Stylus nicht zum Lieferumfang gehört.

Microsoft Surface 3 im ersten Test

Insgesamt ist das Microsoft Surface 3 einfach ein kleineres Surface Pro 3. Man bekommt ein extrem hochwertiges Gehäuse aus Magnesium, das gleiche Design und sogar das 3:2 Seitenverhältnis des 10,8 Zoll großen Displays. Die Auflösung liegt bei 1920 x 1280 Pixeln und bietet somit eine scharfe Darstellung. Das Panel ist vergleichsweise sehr hell. So lässt es sich nicht nur gut im Freien nutzen, sondern auch mit reduzierter Helligkeit in Räumen. Das wiederum kommt natürlich der Laufzeit zugute.

Das Microsoft Surface 3 kommt nicht mehr mit Windows RT, sondern mit vollwertigem Windows 8.1. Es lassen sich nun also nicht nur Windows Apps installieren, sondern auch alle anderen Programme nutzen. Damit es bei der Performance keine zu großen Einschränkungen gibt, verbaut Microsoft direkt den neuen Intel ATOM x7-Z8700 Quad-Core-Prozessor, dem 2 bzw. 4 GB RAM und 64 bzw. 128 GB interner Speicher zur Verfügung stehen. Getestet wurde aber das Topmodell mit 4 GB RAM, deswegen gab es auch keine Probleme bei der Performance und dem Multitasking. Alle normalen Tätigkeiten sind dabei kein Problem. Selbst einfache Bildbearbeitung, Videoschnitt oder Spiele sind machbar. Da merkt man aber auch sehr schnell, dass es sich um eine Intel ATOM-CPU handelt, die ihre Grenzen hat. Wer keine zu hohen Ansprüche hat, wird damit absolut zurechtkommen.

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Die Ähnlichkeiten zum Surface Pro 3 sind natürlich unverkennbar. Trotzdem besitzt das Microsoft Surface 3 einige Eigenschaften, die das Pro-Modell nicht bietet. Da wäre z.B. die Möglichkeit es per Micro-USB-Port aufzuladen. Mit der Schnellladefunktion geschieht das auch in annehmbarer Zeit von ca. 2,5 Stunden. Dafür lässt sich aber der Kickstand nur noch in drei Positionen einstellen.

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Der Lieferumfang des Microsoft Surface 3 ist recht überschaubar. Das Unternehmen liefert nur das Tablet mit dem Netzteil aus. Möchte man den Stylus oder das Type Cover, muss man ordentlich draufzahlen. Dabei ist besonders der Stift eigentlich schon ein Pflichtkauf, möchte man das volle Potenzial des Surface 3 ausschöpfen. Diesen hätte Microsoft definitiv mitliefern soll - wie es auch beim Surface Pro 3 der Fall ist. Bei der Tastatur lassen sich immerhin noch Alternativen nutzen.

(Link zum YouTube-Video)

Die Laufzeit des Microsoft Surface 3 soll bei 10 Stunden liegen. Diese erreicht man aber nur, wenn man das Tablet kaum auslastet und die Helligkeit reduziert. So kommt man durchaus auf 8 bis 10 Stunden. Im normalen Gebrauch sind hingegen eher 6 bis 7 Stunden realistisch, bei höherer Belastung sogar nur 4 bis 5 Stunden.

In den USA wird das Microsoft Surface 3 zum Preis von ab 499 Dollar verkauft. In Deutschland beginnen die Preise erst ab 599€. Studenten können immerhin einen Rabatt von 10% erhalten. Wer sich das Surface 3 mit Stylus, Type Cover und weiterem Zubehör kaufen möchte, sollte bei Notebooksbilliger reinschauen. Dort wurden verschiedenste Bundle geschnürt, bei denen man teilweise deutlich sparen kann (Link zum Angebot). Diese sind alle auch ab dem 7. Mai verfügbar und werden pünktlich an die Kunden ausgeliefert.

Werdet ihr euch das Microsoft Surface 3 kaufen?

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