Nexus 7: Review von The Verge, Guidebook zum Download

Amir Tamannai 6

Kaum ist das Nexus 7 vorgestellt, da haben die Kollegen von The Verge den 7 Zoller auch schon ordentlich durchgetestet: Joshua Toppolsky himself hat sich des Google-Tablets angenommen und stellt dem Jelly Bean-Flaggschiff dann auch ein ausgezeichnetes Zeugnis aus. Potentielle Fans des Kindle Fire-Angstgegners hierzulande dürfen sich zumindest schon einmal das offizielle Guidebook aus dem Play Store laden.

Nexus 7: Review von The Verge, Guidebook zum Download

Bevor wir zum Review kommen, schaut doch mal im Google Play Books-Store vorbei und lest euch die Rezensionen zum Nexus 7 Guidebook durch – wenn die mal nicht direkt aus Mountain View kommen. Ärgerlich: Der Download des eBooks ist zwar kostenlos, funktionierte bei mir aber dennoch nur nach Eingabe meiner Kreditkartendaten.

Bei dem Werk handelt es sich quasi um eine prosaische Betriebsanleitung, die sowohl die Nutzung des Tablets selbst als auch die neuen Funktionen von Jelly Bean erläutert – sicherlich eine Lektüre wert.

Jetzt aber: Was sagen The Verge respektive Monsieur Topolsky zum Nexus 7?

Trotz des niedrigen Preises ist der 7 Zoller ausgezeichnet designt und verarbeitet – die gummierte Rückseite soll laut Googles Matias Duarte übrigens an die Fahrhandschuhe zum Beispiel von Steve McQueen erinnern; eine interessante Assoziation. Insgesamt ist das Nexus 7 hinsichtlich seines Äußeren ein äußerst gelungener Wurf und sucht in dieser Preisklasse seinesgleichen.

Die inneren Werte des Nexus 7 sind soweit bekannt – mich persönlich stören der fehlende MicroSD-Slot bei einem Gerät, dass ja genuin für die Mediennutzung gedacht ist sowie in diesem Zusammenhang die reine WLAN-Konnektivität zwar schon, der gute Josh meint aber, dass der geringe Preis und die ansonsten ausgezeichneten Specs diese Misstände wieder wettmachen.

Und das zeigt sich in der Performance des Nexus 7: Im Benchmark-Parcour von The Verge lag das Tablet quasi gleichauf mit den großen Brüdern ASUS Transformer Pad Prime und TF300T – wie das aussähe, wenn auch die beiden letztgenannten Geräte mit Android 4.1 Jelly Bean laufen, bleibt abzuwarten, denn das in der neusten Android Iteration implementierte Project Butter dürfte auch positive Auswirkungen auf die In-App-Performance haben. Die Akkulaufzeit liegt dabei im erwarteten Bereich: Sechs Stunden bei konstanter Nutzung – je nach laufenden Anwendungen dürfte die nach oben oder unter variieren.

Im Fazit erklärt Joshua Topolsky, der meines Erachtens sonst durchaus ein Fan der Produkte aus Cupertino ist, dass das Nexus 7 „nicht nur für seinen Preis von 200 Dollar ein exzellentes Tablet sei; sondern per se ein exzellentes Tablet sei. Punkt.“

Es ist ein gut designtes, performantes und praktisches Produkt, das auch hätte teurer sein dürfen. „Das Nexus 7 liefert viel mehr Funktionalität, als ich erwartet hätte“, schließt Topolsky, „und liefert diese in einem schnittigen, smarten und bezahlbaren Paket. Ob ihr es glaubt oder nicht, das letzte mal, dass mich ein Produkt mit denselben Qualitäten überrascht hat, hieß es iPad.“

Feines Schlusswort vom The Verge-Mann – das uns dann noch sehnsüchtiger auf eine Ankündigung Googles für den Europa-/Deutschlandstart des Nexus 7 warten lässt. Bis dahin bleibt uns ja immerhin das Guidebook.

Quelle und Produktfotos: The Verge, PhoneArena

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