NVIDIA: Neues Shield Tablet könnte Anfang März vorgestellt werden [Gerücht]

Kaan Gürayer

„Es wird die Zukunft des Gamings neu definieren“ – Jen-Hsun Huang, seines Zeichens CEO von NVIDIA, nimmt den Mund ganz schön voll. Der Chipentwickler hat am 3. März zu einem Event nach San Francisco geladen. Wird NVIDIA in der kalifornischen Metropole das Shield Tablet 2 mit leistungsstarkem Tegra X1 präsentieren? 

Vergangenen Monat, im Rahmen der CES 2015, hat NVIDIA mit dem Tegra X1 seinen neuen Super-Prozessor für Smartphones, Tablets und Autos vorgestellt. Der starke Achtkerner ist 64-Bit-fähig, wird im 20 nm-Verfahren gefertigt und eignet sich dank seiner 256 Maxwell-GPU-Shader-Einheiten besonders gut fürs Gaming. Was liegt also näher, als das neue SoC in einem Gerät zu verbauen, das „eigens fürs Zocken“ entwickelt wurde?

Unter der Überschrift „MADE TO GAME“ hat der Chiphersteller am 3. März zu einem Event nach San Francisco geladen. Die schwarz/grüne Silhouette, die auf der Einladung zu sehen ist, würde perfekt zur Kontur eines Tablets passen. Präsentiert NVIDIA Anfang März also den Nachfolger seines innovativen Shield-Tablets? Die erste Generation des Shield Tablet erblickte im Juli vergangenen Jahres das Licht der Welt – insofern wäre NVIDIA mit dem Nachfolger tatsächlich etwas früh dran. Zudem könnten die Konturen auch zu einem Gaming-Notebook passen, um nur ein weiteres Beispiel zu nennen. Die Aussage NVIDIAs, dass das vorzustellende Produkt „fünf Jahre in der Entwicklung“ gewesen sei, erhöht noch die Skepsis. Die Entwicklungszeiten für Tablets sind zwar lang, aber in der Regel nicht so lang.

NVIDIA Drive PX Interview [CES 2015].

Andererseits könnte mit dem Statement auch nur der Prozessor gemeint sein. Das Shield Tablet 2 wäre außerdem die ideale Plattform, um die Möglichkeiten des neuen Tegra X1, der laut NVIDIA sogar Spiele auf „Konsolen-Niveau“ ermöglicht, zu präsentieren. Auf der CES 2015 wurde unserem Kamal zwar gezeigt, wie der Tegra X1 im Drive PX in autonomen Autos eingesetzt werden kann (Video oben), doch das ganz große Geld liegt nun mal Privatkundenmarkt, der mit Smartphones und Tablets besser abgegrast werden kann. Ebenfalls denkbar wäre aber auch ein neues Cloud-basiertes Spielesystem, eine Eigenentwicklung im gerade heiß umkämpften Markt der VR-Brillen oder schlicht ein neuer Chip für Desktop-Grafikkarten. Spätestens am 3. März wissen wir mehr.

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via Android Police

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