Nvidia Shield Tablet K1: Unboxing-Video und erster Eindruck des Gaming-Tablet für 199 Euro

Amir Tamannai 3

Das Shield Tablet von Nvidia ist ein 8-Zoll-Gerät für alle, die unterwegs gerne Spielen und Medien konsumieren und sich dazu über Features wie Stereo-Frontlautsprecher und jede Menge Prozessor-Power freuen. Mit 299 Euro für das kleine, nur-WLAN-Modell mit 16 GB Speicher war das Tablet bislang zwar fair bepreist, für manchen Gamer aber möglicherweise doch ein bisschen zu teuer. Gut, dass Nvidia rechtzeitig vor Weihnachten mit dem Shield Tablet K1 eine praktisch baugleiche Variante in den Handel bringt, die satte 100 Euro weniger kostet.

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Nvidia Shield Tablet K1 im Hands-On.

Richtig gehört und gelesen: Das Shield Tablet K1, das weiterhin vom namengebenden Tegra K1-SoC und 2 GB RAM befeuert wird, über 16 GB per microSD-Kartenslot erweiterbaren Festspeicher verfügt, vorne und hinten mit einer 5 MP-Kamera aufwartet, von einem 19,75 Wh-Akku mit Energie versorgt wird und Inhalte auf einem 8 Zoll großen Full HD-IPS-Display mit 1.920×1.200 Pixeln darstellt, kostet ab sofort nur noch 199 Euro und heißt nunmehr Shield Tablet K1. Sonst ändert sich nichts …

Okay, fast nichts – denn, um den für diese Preisklasse gewaltigen Nachlass von 100 Euro oder ein Drittel des ursprünglichen Preises wirtschaftlich zu machen, musste Nvidia natürlich irgendwo den Rotstift ansetzen – beziehungsweise diesen streichen: Der Stylus, der beim ursprünglichen Shield Tablet noch im Rahmen steckte, fehlt beim K1. Und in der Packung des 199 Euro-Tablets findet sich kurioserweise kein Netzteil und kein USB-Kabel. Der frischgebackene Besitzer des neu aufgelegten 8 Zollers muss also entweder auf ein bereits in seinem Besitz befindliches Ladekabel und Netzteil eines Smartphones oder anderen Tablets zurückgreifen – oder er kauft sich für 24,99 Euro das optional erhältliche Shield-Netzteil dazu, das mit allen erdenklichen Adaptern für den weltweiten Einsatz ausgestattet ist und somit auch als Reise-Ladegerät für sämtliche mobilen Geräte taugt. Wer übrigens unbedingt den erwähnten DirectStylus 2 mit dem Shield nutzen möchte, kann auch diesen für 19,99 Euro nachkaufen – nur ein Slot zum Einschieben findet sich am Tablet nicht mehr.

Einzige weitere Änderung beim Tablet K1 im Vergleich zum „Vorgänger“: Die Frontlautsprecher sind nun ebenfalls von einer gummierten Schicht überzogen, was bei bestimmter Handhaltung zusätzlich den Grip des ohnehin schon griffigen 8-Zoller erhöht.

Für 199 Euro ein „No-Brainer“ – vor allem, aber nicht nur, für Gamer

Schon das erste Shield Tablet war angesichts seiner Hardware und der zahlreiche Features ein guter Deal für Zocker und solche Nutzer, die gerne viel Hardware-Power im Tablet haben. In unserem Test schnitt es seinerzeit entsprechend gut ab. Mit dem auch auf dem neuen Tablet nutzbaren GeForce Now-Dienst, der für 9,99 Euro im Monat das „Netflix für Spiele“ darstellt und tatsächlich gut funktioniert, mit den vielen guten Exklusiv-Titeln für die Shield-Hardware, mit der integrierten Bildschirm-Aufnahmefunktion, den Stereo-Frontlautsprechen sowie der Möglichkeit, das Tablet gleichsam als 4K-Konsole oder Media Player via Mini-HDMI-Ausgang am großen TV zu nutzen ist das Shield Tablet K1 für sich genommen weiterhin eine gute Partie – für 199 Euro brauchen alle, die derzeit den Kauf eines kompakten Tablets erwägen, also eigentlich nicht mehr weitersuchen: Es mag schönere und schlankere Tablets am Markt geben, und wem es auf solche Äußerlichkeiten ankommt, der darf sich natürlich an die glitzernden Bling-Bling-Produkte von Samsung oder das flache Understatement von Apple halten – das Shield Tablet K1 kommt daher eher pragmatisch, robust und griffig daher. Da darf man ganz pragmatisch feststellen, dass ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als Nvidia mit dem K1 kein Budget-Hersteller bietet und sich mehr Power und Funktionalität weder bei Samsung noch Apple finden.

Nvidia hat derweil bereits angekündigt, das Shield Tablet K1 „in den nächsten Wochen“ auf Android 6.0 Marshmallow zu aktualisieren – damit wäre es eines der ersten Tablets mit der neuesten Version des Google-OS.

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Quelle: PM von Nvidia

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