Samsung Galaxy Tab 10.1N: Jetzt bei Amazon, Unterschiede zum 10.1, Hintergründe

Amir Tamannai 7

Gestern hatten wir berichtet, dass E-Händler cyberport das Galaxy Tab 10.1N zum Verkauf anbietet, das sich nur marginal vom in Deutschland eigentlich verbotenen 10.1er ohne „N“ unterscheidet. Nun hat auch Amazon das „N“ ins Portfolio aufgenommen – offensichtlich reichen die kleinen Änderungen am Design vorerst, um das hiesige „Düsseldorfer Verkaufsembargo“ zu umgehen.

Samsung Galaxy Tab 10.1N: Jetzt bei Amazon, Unterschiede zum 10.1, Hintergründe

Bei Amazon kostet die weiße 16 GB-Variante des Galaxy Tab 10.1N ohne UMTS – offensichtlich wird es auch eine schwarze Version und Varianten mit 32 GB und 64 GB internem Speicher geben; diese können aktuell aber allesamt nur vorbestellt werden und kosten auch entsprechende mehr (619 Euro bis 699 Euro). Richtig teuer wird es, wenn man 64 GB plus UMTS wünscht: Dann werden . Diese Preise lasse ich mal unkommentiert.

Lieber äußere ich mich zu den Designänderungen des „N“: Weber Shandwick, die Presseagentur von Samsung, hat uns gestern mitgeteilt, dass die Unterschiede zwischen 10.1N und dem alten, „verbotenen“ 10.1 hauptsächlich optischer Natur sind (offensichtlich ist der Rahmen anders gestaltet und die Lautsprecher sind nach vorne geändert). Außerdem wird das „N“ gleich mit Android 3.2 statt mit 3.1 ausgeliefert. Hoffen wir daher mal, dass die Design-Änderungen ausreichen, weiterem Ärger mit Apple oder deren Handlangern in der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt aus dem Weg zu gehen.

Florian Müller meldet auf FOSS Patents unter Berufung auf die koreanischen Yonhapnews jedenfalls, dass das „N“ tatsächlich nur für den deutschen Markt bestimmt ist. Die Yonhapnews vermuten, dass Samsungs Design-Abteilung das Tablet in enger Zusammenarbeit mit den deutschen Anwälten des Unternehmens im Hinblick auf die Patentstreitigkeiten mit Apple entworfen hat – wir gehen davon aus, dass die wissen, was sie tun, auch wenn das Ganze zugegeben etwas kurios klingt.

Wir begrüßen es so oder so, dass Samsung nicht den Kopf in den Sand steckt oder klein bei gibt, sondern mit dem Galaxy Tab 10.1N Initiative zeigt und kaufwilligen Kunden hierzulande so die Möglichkeit gibt, doch noch eines der sehr guten (technisch entsprechen diese ja dem originalen 10.1er), wenn auch teuren Tablets zu erstehen – dass das nun gerade vorm Weihnachtsgeschäftfest geschieht, dürfte für alle Beteiligten ein toller Zufall sein.

Quellen: Yohapnews, FOSS Patents [via allaboutsamsung.de]

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