Microsoft Surface: Umsatz steigt um 127% im letzten Quartal

Peter Hryciuk

Microsoft hat in der vergangenen Nacht seine neusten Zahlen für das erste Quartal des Fiskaljahrs 2015 veröffentlicht und kann mit guten Surface-Zahlen überzeugen. Das Festhalten an dem Programm scheint sich auszuzahlen und könnte bereits in diesem Quartal zu einem weiteren Milliardengeschäft werden für das Unternehmen. Die Erwartungen der Analysten wurden aber auch in vielen anderen Bereichen übertroffen, so kann man sich auch beim Geschäft mit Windows Phone Smartphones über einen leichten Anstieg freuen.

Microsoft Surface Umsatz steigt um 127%

Das erste Quartal des Fiskaljahrs 2015 ist auch das erste volle Quartal, in dem das neue Surface Pro 3 auf dem Markt ist. Dieses kommt im Gegensatz zu den Vorgängern anscheinend richtig gut am Markt an und so lag der Umsatz bei satten 908 Millionen Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 127% im Vergleich zum letzten Quartal mit nur 400 Millionen Dollar. Zuletzt hat Microsoft sich hinter das Surface-Programms gestellt und bereits die Arbeiten am Surface Pro 4 bestätigt. Der endlich eintretende Erfolg gibt Microsoft in dem Fall recht. Die Änderungen, die mit dem Surface Pro 3 eingeführt wurden, waren wichtig und auch richtig - das zeigen die Umsätze. Leider hat das Unternehmen wieder keine konkreten Zahlen veröffentlicht, wie viele Surface-Tablets wirklich verkauft wurden. Mittlerweile wurde der Verkauf des Surface Pro 2 eingestellt, demnach werden die Zahlen des kommenden Quartals in Verbindung mit Weihnachten noch einmal sehr interessant. Das Surface-Geschäft könnte endlich zum nächsten Milliardengeschäft werden für Microsoft.

Microsoft lebt zum Glück natürlich nicht erst vom gerade anlaufenden Geschäft mit Surface-Tablets, sondern hat auch in anderen Bereichen wie Windows Phone zugelegt. So wurden im letzten Quartal 9,3 Millionen Lumia Smartphones verkauft, was einem Anstieg von 5,6% im Vergleich zum Rekordquartal im letzten Jahr entspricht. Insgesamt wurden 2,4 Millionen Xbox-Konsolen verkauft, das Geschäft mit OEM-Lizenzen ist nur noch um 2% gefallen, was eine Stabilisierung auf dem Markt bei PC-Verkäufen signalisiert, das Server-Geschäft konnte um 13% gesteigert werden und das mit Cloud-Angeboten wie Office 365 um satte 128%. Mittlerweile hat Office 365 7 Millionen Abonnenten. Insgesamt hat Microsoft im letzten Quartal einen Umsatz von 23,2 Milliarden Dollar gemacht, wovon 4,5 Milliarden Dollar als Gewinn ausgewiesen wurde. Der Umsatz stieg so deutlich von 18,53 Milliarden, der Gewinn sank dabei aber von 5,24 Milliarden um 14%.

Was sagt ihr zu den aktuellen Microsoft Zahlen und dem Geschäft mit Surface-Tablets?

via theverge

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