Der chinesische Hersteller (Xiao-)Mi hat heute sein erstes Tablet vorgestellt, das sich sehen lassen kann: Das Xiaomi Mi Pad besitzt ein hochauflösendes 7,9 Zoll in der Diagonale messendes Display und hat als erstes Gerät Nvidias Tegra K1-SoC unter der Haube. Für die Variante mit 64 GB Speicher sollen lediglich 275 US-Dollar anfallen – umgerechnet 200 Euro.

Xiaomi, oder mittlerweile nur noch Mi, hat in letzter Zeit von sich reden gemacht: Der Hersteller verkauft spannende Smartphones mit sehr guter Ausstattung zum attraktiven Preis – exemplarisch sei das kürzlich vorgestellte Xiaomi Redmi Note genannt, das zum Preis von umgerechnet 100 Euro ein Octa Core-SoC nebst HD-Screen besitzt. Nicht ganz so günstig, dafür aber besser ausgestattet, ist nun das umgerechnet 200 Euro kostende farbenfrohe Mi Pad.

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Das Mi Pad will sich in Sachen Größe mit Apples iPad mini Retina messen, denn es verfügt über ein 7,9 Zoll in der Diagonale messendes IPS-Display im 4:3 Bildformat mit der respektablen Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln und eine Pixeldichte von 329 ppi. Darüber hinaus sind 2 GB RAM und 16 respektive 64 GB interner Flash-Speicher an Bord, der sich mittels microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitern lassen kann. Als SoC setzt Mi auf den bisher nur angekündigten, aber bis dato in keinem Gerät zum Einsatz kommenden Tegra K1-SoC auf ARM Cortex A15-Basis mit 2,2 GHz Maximaltakt und 192 Kepler Shader-Prozessoren. Laut Nvidia soll dieser Chip Grafik auf Konsolen-Niveau ermöglichen.

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Zu den weiteren Spezifikationen des 8,5 Millimeter schlanken, in diversen Farbvarianten verfügbaren Mi Pad gehören eine 8 MP-Haupt- sowie eine 5 MP-Frontkamera. Ferner sind WLAN nach 802.11 ac-Standard, Bluetooth 4.0, Stereolautsprecher und ein 6.700 mAh-Akku an Bord des 360 Gramm wiegenden Tablets. Softwareseitig setzt der Hersteller auf Android 4.4 mit der hauseigenen Nutzeroberfläche MIUI.

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Das Mi Pad wird letzen Informationen zufolge ab Juni vorerst in China in einem Beta-Programm verkauft, ob es später auch in Europa erhältlich sein wird, steht noch in den Sternen. Preislich und in Bezug auf die Ausstattung ist das Tablet auf jeden Fall ein interessantes Gerät: die 16 GB-Variante schlägt mit umgerechnet 240 US-Dollar beziehungsweise knapp 180 Euro zu Buche, die größere Version mit 64 GB kostet wie erwähnt, etwa 20 Euro mehr. Dass wir Xiaomi-Geräte bald auch in Europa sehen können, ist nicht unwahrscheinlich. Ende letzten Jahres wechselte Hugo Barra von Google zu (Xiao-)Mi, um die internationale Expansion des Unternehmens voranzutreiben.

Was sagt ihr zum Mi Pad?

Quelle: Xiaomi [via Hugo Barra @ Google+, engadget]