Ein Bericht des Wall Street Journal verrät Details zur inhaltlichen Ausrichtung von Apples eigenem Video-Streaming-Dienst. Will Apple das neue Disney werden?

 

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Apples Video-Streamingdienst: Ohne Sex und Gewalt gegen Netflix

Apple hat offenbar genaue Vorstellung, was die Inhalte seines erwarteten Streamingdienstes für TV-Serien und Filme angeht: Offenbar will man in Cupertino ganz auf „unnötigen Sex, Fluchen und Gewalt“ verzichten. Diese Einschränkung könnte den Start des Netflix-Konkurrenten sogar nach hinten verschieben, verrieten die nicht genannten Insider dem Wall Street Journal.

Die von Apple produzierten Filme und Serien dürften auch der Set-Top-Box Apple TV neues Leben einhauchen – wir stellen sie hier vor:

Apple TV vorgestellt

Tim Cook streicht Serie wegen zu viel Gewalt

Vor gut einem Jahr soll Tim Cook persönlich eine Serie aus dem Programm gestrichen haben, weil sie zu viel Gewaltszenen enthielt, schreibt das Wall Street Journal. Nachdem sich der CEO „Vital Signs“, eine Serie rund um das Leben von Rapper und Beats-Gründer Dr. Dre, angesehen hatte, soll er zum ehemaligen Apple-Music-Manager Jimmy Iovine gesagt haben: „Das ist zu brutal. Apple kann so etwas nicht zeigen.“

Apple will laut Wall Street Journal vor allem familienfreundliche Inhalte produzieren und politische Debatten umgehen. Doch nicht jeder ist mit Apples Ausrichtung einverstanden: Show-Runner Bryan Fuller soll deswegen beispielsweise das Projekt „Amazing Stories“ verlassen haben. Laut Wall Street Journal hätten sich personelle Veränderungen auch bei einer Produktion von Jennifer Aniston und Reese Witherspoon ergeben. Der angeblich für März 2019 angesetzte Launch des Dienstes soll dadurch kaum einzuhalten sein. Was haltet ihr von Apples inhaltlicher Ausrichtung? Ist das Scheitern vorprogrammiert? 

Quelle: The Wall Street Journal (nur Abonnenten), via The Verge