Nachdem sie selbst betroffen waren: YouTube will gegen Dislike-Mobs vorgehen

Alexander Gehlsdorf 1

Massenhafte Dislikes und Review-Bombing hat sich in den vergangenen Jahren zur Protestform entwickelt. Zuletzt war unter anderem YouTubes eigenes Rewind-Video davon betroffen. Jetzt denkt die Webseite über Alternativen nach.

Egal ob Metro Exodus oder Diablo Immortal – wenn Fans mit den Entscheidungen bezüglich ihrer Lieblingsspiele unzufrieden sind, lassen sie online ihrem Frust freien Lauf. Sichtbar wird das unter anderem durch massenhafte Dislikes und Downvotes unter Videos oder Reviews. Bekannt ist dieses Phänomen unter den Namen Review Bombing.

Eine Überarbeitung des Bewertungssystems war bisher nicht in Sicht, bis schließlich YouTube selbst Ende 2018 von einem solchem Mob betroffen war. Bis heute erhielt das Video YouTube Rewind 2018 mehr als 15 Millionen schlechte Bewertungen.

Ein finale Lösungsvorschlag steht noch aus, allerdings präsentiert Project Management Director Tom Leung in einem offiziellen Video einige Ideen, die YouTube aktuell in Erwägung zieht.

  • Likes und Dislikes standardmäßig ausblenden
  • Dislikes müssen in einem kurzem Formular begründet werden
  • Dislikes komplett entfernen
  • Nur positive Bewertungen anzeigen

Zurecht mit Dislikes überhäuft? Das waren die größten YouTube-Skandale des vergangenen Jahres:

Bilderstrecke starten
17 Bilder
Die 15 größten Gaming-Skandale von YouTubern und Streamern 2018.

YouTube hat sich bewusst dafür entschieden, die Vorschläge und Ideen in einer sehr frühen und offenen Form zu präsentieren, um möglichst viel Feedback der Creator einholen zu können. Ob und dass eine dieser Optionen tatsächlich in dieser Form umgesetzt wird, ist jedoch nicht garantiert.

Welche der genannten Optionen hältst du für die sinnvollste Lösung? Oder hast du gar einen ganz anderen Vorschlag? Lass es uns doch in den Kommentaren wissen und beteilige dich gern auch an der Diskussionen auf YouTube.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung