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iOS 17 Sideloading: iPhone-Apps ohne App-Store installieren

Die iPhone-14-Serie im Düsseldorfer Apple Store. (© GIGA)

Mit iOS 17 führt Apple das „Sideloading“ ein. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, Apps auch ohne Apples App-Store auf dem iPhone zu installieren. Wie funktioniert das und was sollte man dabei beachten?

 
Apple iPhone
Facts 

Die Funktion wurde noch nicht offiziell vorgestellt. Es gibt aber mehrere Analysten und Leaker, die von dem Sideloading berichten.

iOS 17: Sideloading auf dem iPhone & iPad – was steckt dahinter?

Mit dem neuen iOS-Update im Herbst wird man Apps auch über alternative App-Stores installieren können. Das ging bislang nur über Umwege mit gejailbreakten iPhones. Noch ist nicht bekannt, wie genau die App-Installation ablaufen wird und für welche weiteren App-Stores das iPhone geöffnet wird.

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Apple hat bislang den eigenen App-Markt als einzige Installationsmöglichkeit angeboten. Begründet wird das mit Sicherheitsrisiken, die sich aus unbekannten Quellen ergeben. Im offiziellen Store werden alle Anwendungen durch Apple geprüft. Gefährliche und schadhafte Anwendungen werden gelöscht oder gar nicht erst zulassen. Über alternative Installationsquellen gibt es zwar eine größere Auswahl an Apps für das iPhone und iPads, Betrüger können ihre schadhaften Apps so aber einfacher in Umlauf bringen. Gleichzeitig entgehen Apple aber Einnahmen, wenn Apps nicht über den hauseigenen Store vertrieben werden.

Diese Features soll iOS 17 ebenfalls mit sich bringen:

Sideloading für iOS 17 angekündigt

Das Sideloading ist keine freiwillige Entscheidung des iPhone-Herstellers. Stattdessen beugt man sich dem „Digital Markets Act“ (DMA), der von der Europäischen Union am 1. November 2022 ins Leben gerufen wurde. Dem Bloomberg-Reporter Mark Gurman zufolge soll es die Option demnach auch nur beim iPhones und iPads geben, die für den europäischen Markt hergestellt werden. Gurman gibt zudem an, dass es noch nicht feststeht, ob das Feature bereits zum Start von iOS 17 verfügbar sein wird oder erst, wenn es nach dem „Digital Markets Act“ keine Alternative mehr gibt.

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