Kann man die Office-Aktivierung auch umgehen? Wir zeigen euch alle legalen Optionen und erklären, warum eine Aktivierung sinnvoll sein kann und wie ihr auch dauerhaft ohne eine Microsoft-Office-Aktivierung auskommt.

 
Microsoft Office 2019
Facts 

Office-Aktivierung umgehen

Microsoft-Office könnt ihr auch ohne Aktivierung in zwei Varianten kostenlos nutzen:

  1. Ladet euch dazu eine Testversion von Microsoft-Office herunter und nutzt sie am angegebenen Zeitraum. Dieser ist meistens auf 30 oder 60 Tage beschränkt.
  2. Wenn ihr Office länger nutzen möchtet, aber es nicht aktivieren könnt oder wollt, gibt es eine kostenlose Option: Nutzt die Online-Version von Microsoft-Office. Zu den angebotenen Apps zählen Word, Excel und PowerPoint. Hierfür benötigt ihr nur einen Microsoft-Account und eine Internetverbindung.

Warum Office trotzdem aktivieren?

Die Funktionen der Testversion von Microsoft-Office werden nach Ablauf des Testzeitraums eingeschränkt. Die Online-Version bietet nur grundlegende Funktionen. Das heißt, wer aber den vollen Funktionsumfang nutzen möchte, kommt um eine Aktivierung nicht herum.

Entweder ihr schließt ein Abo ab für „Office 365“, das ihr monatlich und kontinuierlich bezahlt oder ihr kauft eine Einmal-Lizenz für beispielsweise „Office 2019“. Diese kann dann auch dauerhaft genutzt werden. Für Privatanwender empfehlen wir, eine Einmal-Lizenz zu kaufen, damit ihr nicht jeden Monat erneut bezahlen müsst. Für Unternehmen kann sich hingegen das Abo für „Office 365“ lohnen. Hier könnt ihr beide Varianten von Microsoft-Office kaufen.

Achtet auf Produktrezensionen. Oft verbergen sich hinter zu günstigen Angeboten auch Betrüger, die einen ungültigen Aktivierungsschlüssel mitschicken. Wenn ihr die Software dann reklamieren möchtet, könnt ihr den Verkäufer nicht mehr erreichen.

Falls ihr bereits einen Office-Key habt, könnt ihr ihn so auslesen oder ändern. Ansonsten zeigen wir hier alle Office-365-Pläne und die Kosten im Vergleich zu „Office 2019“.

Kostenlose Alternative zu „Office 2019“ und „Office 365“

Die meisten Funktionen von Microsoft-Office liefern auch kostenlose Office-Varianten. Hierbei braucht ihr gar keine Aktivierung vornehmen. Wir empfehlen die Open-Soruce-Software LibreOffice. Unterstützt werden sowohl Open-Source-Dateiendungen (ODT, ODF, ...) sowie offizielle Microsoft-Office-Dateiendungen (DOC, DOCX, XLS, XLSX, ...). Dadurch sind erstellte Dokumente kompatibel zwischen den unterschiedlichen Office-Varianten.

„LibreOffice Writer“ mit „Register-Benutzeroberfläche“. Bild: GIGA
„LibreOffice Writer“ mit „Register-Benutzeroberfläche“. Bild: GIGA

Ihr könnt in „LibreOffice Writer“ unter dem Menü „Ansicht“ > „Benutzeroberfläche“ den Punkt „In Registern“ aktiveren, um eine Art Ribbon-Menü ähnlich wie in „Microsoft Word“ zu erhalten.