PayPal ohne Konto: Welche Möglichkeiten gibt es?

Thomas Kolkmann

Wenn ein Händler nur PayPal als Zahlungsart akzeptiert, ihr aber kein PayPal-Konto habt oder euer Bankkonto nicht mit dem Online-Bezahlservice verknüpfen wollt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Dienst dennoch zu verwenden. Wie zeigen euch, was ihr bei der Nutzung von PayPal ohne Konto beachten müsst.

Je nachdem, ob ihr gar kein PayPal-Konto habt und somit als Gast den Online-Bezahldienst nutzen wollt oder ihr nur nicht euer Bankkonto mit PayPal verbinden wollt, gibt es unterschiedliche Einschränkungen.

PayPal als Gast nutzen (ohne PayPal-Konto)

Wenn ihr kein PayPal-Konto haben wollt, könnt ihr den Service aber trotzdem nutzen. Hierbei sind jedoch einige Einschränkungen zu beachten:

  • Die Gastzahlung ist für jede Person nur drei Mal möglich.
  • Insgesamt könnt ihr maximal einen Betrag von 1.500 Euro ohne PayPal-Konto überweisen.
  • PayPal führt bei der Nutzung als Gast eine Überprüfung der eingegebenen Daten durch, dabei werden zum Abgleich SCHUFA, Infoscore Consumer Data GmbH und eBay genutzt.

Dafür geht ihr einfach wie folgt vor:

  1. Wählt beim Bezahlvorgang PayPal aus.
  2. Klickt unter dem Login auf „Mit Lastschrift oder Kreditkarte“ bzw. „Sie haben kein PayPal-Konto?“.
  3. Hier könnt ihr nun Kreditkarten- oder Bankdaten eingeben, um PayPal die Erlaubnis zu erteilen, von dem jeweiligen Zahlungsmittel das Geld einzuholen.
  4. Setzt einen Haken, dass ihr die Datenschutzerklärung und AGB akzeptiert.
  5. Schließt den Bezahlvorgang ab, indem ihr auf „Zustimmen und weiter“ klickt, wenn ihr einverstanden seid und alle Daten korrekt eingegeben wurden.
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Die 5 besten PayPal-Alternativen in Stichpunkten

PayPal ohne Bankkonto nutzen – diese Möglichkeiten gibt es

Wenn ihr euer Bankkonto nicht mit PayPal verknüpfen wollt, gibt es drei weitere Möglichkeiten den Online-Bezahldienst zu nutzen. Dabei bietet die Verknüpfung einer Kreditkarte die gleichen Vorteile, wie das verbinden eines Bankkontos:

  • Ihr braucht kein Geld auf das PayPal-Konto laden.
  • Restbeträge lassen sich zurückbuchen.
  • Es gibt kein Sende- und Abbuchungslimit.
  • Das Senden von Euro-Beträgen an Freunde und Familie innerhalb der EU ist ohne weitere Gebühren möglich.

Mit der Prepaid-Kreditkarte und dem Aufladen des PayPal-Guthabens per Giropay gibt es noch zwei weite Möglichkeiten, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile bieten:

Prepaid-Kreditkarte

Statt einer gewöhnlichen Kreditkarte könnt ihr auch einfach eine Prepaid-Kreditkarte mit eurem PayPal-Konto koppeln. So ist die Zahlung per PayPal sogar anonym möglich, jedoch ist der aufladbare Betrag bei nicht legitimierten Prepaid-Kreditkarten aufgrund des Geldwäschegesetzes auf maximal 100 Euro limitiert.

Wenn ihr eure persönlichen Daten per VideoIdent- oder PostIdent-Verfahren verifiziert, könnt ihr aber auch größere Beträge auf die Karte laden. Je nach Anbieter der Prepaid-Karte sind dazu Anschaffungskosten und weitere Gebühren bei verschiedenen Bezahlvorgängen zu beachten. Ein großer Vorteil der Prepaid-Kreditkarte ist dafür die volle Kostenkontrolle.

Giropay

Ohne die Bankdaten zu verknüpfen könnt ihr auch Giropay nutzen, um Geld auf euer PayPal-Konto zu laden – vorausgesetzt euer Bankkonto unterstützt das Online-Bezahlverfahren. Wie es genau funktioniert, erklären wir euch in folgendem Artikel: Paypal Guthaben aufladen – so geht’s.

Ohne verbundenes Bankkonto oder eine Kreditkarte habt ihr die oben genannten Nachteile. Ihr müsst bei Giropay mindestens 50 Euro aufladen, es sind nur volle Euro-Beträge möglich und ihr habt ein Limit von 1.000 Euro. Darüber hinaus könnt ihr nicht unmittelbar per PayPal bezahlen, sondern müsst warten, bis der Betrag auf eurem PayPal-Konto gutgeschrieben wurde.

Was haltet ihr vom mobilen Bezahlen?

Geht es nach einigen Experten, soll das Bezahlen mit Bargeld schon bald ein Ende finden. Stattdessen soll z.B. das Smartphone als digitale Geldbörse an der Kasse bereitstehen. Was haltet ihr vom mobilen Bezahlen?

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