Pokémon Masters: 7 Einsteiger-Tipps, die wir vor Spielstart gerne gewusst hätten

Lisa Fleischer

Pokémon Masters verspricht taktische Kämpfe, die in die Tiefe gehen. Natürlich gibt es bei den verschiedenen Attacken-Typen, bei den Gefährten-Teams und dem Bestreiten der World Pokémon Masters (WPM) so einiges zu beachten. Wir haben für euch 7 wichtige Tipps zusammengefasst, die besonders Einsteigern helfen, vor lauter neuer Optionen nicht den Überblick zu verlieren.

Herzlich willkommen, liebe Trainer, ihr habt es geschafft! Zusammen mit zahlreichen bekannten Gesichtern aus den vergangenen Teilen seid ihr auf der neuen künstlichen Insel Passio angelangt. Hier warten nicht nur in der World Pokémon Masters taktische Pokémon-Kämpfe auf euch: An jeder Ecke der kleinen Insel stellt ihr euch verschiedenen Gefährten. Wir konnten das Spiel bereits im Juli anspielen und verraten in der Vorschau, wie es uns gefallen hat. Was all die neuen Begriffe zu bedeuten haben, die Pokémon Masters einführt, und wie ihr am Anfang den Überblick über die wichtigsten Funktionen behaltet, verraten wir euch in den folgenden 7 Tipps für Pokémon Masters, das für iOS und Android erschienen ist.

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1. Bestreitet die Pokémon Masters League

Pokémon Masters ist ein Story-basiertes Mobile-Spiel, ihr müsst euch also nicht mit anderen Spielern messen, sondern könnt in eurem eigenen Tempo voranschreiten. Bislang stehen euch im Story-Modus 18 Kapitel zu Verfügung, in Zukunft sollen aber noch weitere hinzukommen. Diese Kapitel bestehen meist aus Geschichts- und Kampf-Leveln, abgeschlossen werden sie jeweils von einem Boss-Level.

Pokémon Masters ist das erste Spiel, das auf der neuen künstlichen Insel Passio spielt. Hier versammeln sich zahlreiche bekannte und eher unbekannte Trainer, um in der World Pokémon Masters Kräfte zu messen. Die Teilnehmer finden sich zu den sogenannten Gefährten zusammen, sie bestehen immer aus einem Trainer und seinem liebsten Pokémon. Wilde Pokémon gibt es in Pokémon Masters nicht. Indem ihr Gefährten in der freien Wildbahn bekämpft, die WPM-Leiter sind, bekommt ihr Orden. Habt ihr fünf Orden gesammelt, könnt ihr in der WPM selbst antreten.

Bevor ihr aber mit dem Kämpfen beginnt, könnt ihr euch euren eigenen Charakter erstellen. Dabei habt ihr die Auswahl zwischen männlich und weiblich, außerdem stehen euch pro Geschlecht verschiedenen Hauttypen, Augenfarben und Haarfarben zu Verfügung. Anschließend legt ihr euren eigenen Namen fest. Mehr ist erst einmal nicht möglich, ob darüber hinausgehende optische Anpassungsmöglichkeiten beispielsweise durch kosmetische Items hinzugefügt werden, ist noch nicht bekannt.

2. Das Pokémon-Center ist euer Rückzugsort

Gleich zu Beginn findet ihr euch im Pokémon-Center in Central City wieder. Fortan wird hier euer Rückzugsort sein, wo ihr Informationen mit anderen (von der KI gespielten) Trainern austauscht und euch auf das nächste Abenteuer vorbereitet. Hier stehen euch gleich mehrere Optionen zu Verfügung:

  • Story-Modus, Gefährten-Story, Koop-Match, Events und der Training-Area. In der Gefährten-Story sind die Trainer von vornherein festgelegt, wenn ihr sie abschließt, erfahrt ihr nicht nur Hintergrundinformationen und Fun-Facts, sondern steigt auch weiter im Level auf. Bei den Events ist der Trainer ebenfalls festgelegt, mit ihm erlebt ihr eine besondere Geschichte. Schließt ihr den Event ab, bekommst ihr den betreffenden Protagonisten. Allerdings sind Event-Missionen zeitlich begrenzt. Aber keine Sorge, solltet ihr sie nicht rechtzeitig abgeschlossen haben: Story Events können zurückkehren – und dann könnt ihr genau dort weitermachen, wo ihr zuletzt aufgehört habt.
  • Im Shop, zu finden auf der linken Seite des Pokémon-Centers, erwerbt ihr mit den Ingame-Währungen neue Gefährten, Items und mehr, levelt eure Gefährtenattacken auf und könnt Juwelen mit Echtgeld kaufen (siehe Punkt 6).
  • Außerdem gibt es auf der rechten Seite des Pokémon-Centers das Café. In ihm könnt ihr euer Team anpassen sowie ihr Level und Potential erhöhen.
  • Poryfon. Hier findet ihr alle Informationen über euch als Trainer und könnt die Grundeinstellungen des Spiels verändern.

3. Die einzelnen Gefährten lassen sich nicht ändern

Zu Gefährten schließen sich immer ein aus den vergangenen Spielen oder aus der Serie bekannter Trainer (egal ob Arena-Leiter, Top-Vier-Mitglied, Champ oder andere) und sein liebstes Pokémon zusammen. Euer eigener Charakter hat Pikachu, Rocko bildet mit Onix einen Gefährten und Blau hat immer sein Tauboss an der Seite. Ein anderes Pokémon könnt ihr den jeweiligen Trainern nicht zuweisen, dafür trefft ihr zahlreiche Gefährten im Spielverlauf, die an eurer Seite kämpfen können.

Und auch, wenn ihr Trainern keine neuen Pokémon zuweisen könnt: Immerhin könnt ihr sie entwickeln! Die betreffenden Gefährten, bei denen dies möglich ist, müssen dafür ein bestimmtes Level erreichen. Anschließend erhaltet ihr Entwicklungs-Gebietsinfos. Um sie zu aktivieren, müsst ihr mit dem Item Entwicklungssplitter oder Entwicklungsbrocken zahlen. Anschließend wird die entsprechende Entwicklungs-Gefährtenepisode freigeschaltet. Schließt ihr sie ab, entwickelt sich das betreffende Pokémon – und lernt dadurch im besten Fall Attacken, die es ohne Entwicklung nicht bekommen hätte.

Diese Gefährten gibt es alle in Pokémon Masters – und so schaltest du sie frei:

Alle Gefährten in Pokémon Masters

Gefährten werden entweder nach Kämpfen im Story-Modus oder nachdem ihr mit ihnen im Pokémon-Center gesprochen habt freigeschaltet. Aber auch im Shop lassen sich Gefährten dazukaufen (mehr dazu bei Punkt 6). Aktuell gibt es in Pokémon Masters 65 verschiedene Gefährten, in Zukunft sollen es sogar noch mehr werden. In Kämpfen treten immer drei Gefährten gegen drei an. Euer Team besteht immer aus drei Gefährten. Welche das sind, legt ihr im Voraus frei fest.

Wie die Gefährten genau funktionieren, wird euch auch im folgendem Video erklärt:

Pokémon Masters - How to Play | Sync Pairs.

Jeder Gefährte hat wie in den klassischen Pokémon-Spielen maximal zwei spezifische Typen, mit denen er besonders effektiv ist, verfügt dafür aber auch über eigene Schwächen. Rocko und sein Onix spezialisieren sich zum Beispiel auf Stein, nehmen bei Pflanzen-Pokémon aber besonders Schaden. Bevor ihr in den Kampf zieht, wird euch angezeigt, was gegen den nächsten Gegner besonders effektiv ist – ihr könnt euer Team also im Voraus perfekt auf die entsprechenden Anforderungen anpassen.

4. Die Battle Roles beeinflussen eure Taktik

Aber nicht nur über individuelle Typen verfügen die Gefährten, sondern auch über eine der drei folgenden Rollen im Kampf:

  • Strike ist besonders effektiv im Angriff.
  • Support hat besonders hohe HP und kann Verbündete durch passive Fähigkeiten stärken.
  • Tech kann den Status der Gefährten verändern und Gegner durch passive Fähigkeiten schwächen.

Wenn ihr die drei Rollen im Kampf gut kombiniert, schaff ihr Synergien, die euer Team weiter stärken. Zum Beispiel könnt ihr mit zwei Support euren Strike buffen und damit noch stärker und widerstandsfähiger machen. Doch egal wie ihr euch entscheidet: Es gibt im Spiel schier unendliche Möglichkeiten, Gefährten zu kombinieren – und damit zahlreiche taktische Möglichkeiten.

5. Es gibt verschiedene Angriffsarten – und sie sind alle unterschiedlich effektiv

Anders als in den klassischen Pokémon-Spielen laufen die Kämpfe in Echtzeit ab – daran muss man sich im ersten Moment erst einmal gewöhnen. Ihr gewinnt, wenn alle gegnerischen Gefährten besiegt wurden. Im Kampf stehen euch verschiedene Angriffsarten zu Verfügung, die alle unterschiedliche Einsatzbedingungen haben:

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  • Standard-Angriffe: Am unteren Bildschirmrand findet ihr die Move-Bar. Je nachdem, wie weit sie gefüllt ist, lassen sich unterschiedliche starke Standard-Angriffe ausführen. Die Move-Bar teilen sich all eure Gefährten, ihr müsst also weise wählen, welchen Angriff ihr als nächstes startet. Welches Pokémon ihr angreift, entscheidet ihr im Voraus.
  • Trainer-Fähigkeiten: Hierbei handelt es sich meist um passive Effekte wie um das Heilen von Pokémon oder bestimmte Buffs. Diese können pro Kampf nur begrenzt eingesetzt werden. Wie oft, wird euch auf dem Bildschirm angezeigt.
  • Gefährtenattacken: Eine besonders starke Attacke, vergleichbar mit den Z-Attacken aus Pokémon Sonne und Mond. Diese können aktiviert werden, habt ihr eine bestimmte Anzahl an normalen Aktionen (Standard-Angriff oder Trainer-Fähigkeit) ausgeführt. Wie viele solcher Aktionen ihr noch braucht, bis ihr die Gefährtenattacke aktivieren könnt, wird euch ebenfalls auf dem Bildschirm angezeigt.
  • Harmonieangriffe: Eine zusätzliche Attacke, die noch stärker ist als die Gefährtenattacke. Der Harmonieangriff ist allerdings nur im Koop einsetzbar. Seine Effektivität hängt vom Typ des Gefährten ab, der ihn ausführt. Er bildet den Abschluss der aktivierten Harmonieleiste, die euren Gefährten für kurze Zeit mehr AP zukommen lässt.
  • Passive Fähigkeiten: Diese werden im Spielverlauf freigeschaltet. Wenn sie aktiv sind, werden sie im Kampf automatisch angewendet.

Wie die Kämpfe genau funktionieren, welche Tipps ihr im Kampf beachten solltet und wie die verschiedenen Aktionen optisch aussehen, zeigen euch die folgenden Videos:

Pokémon Masters - How to Play | Moves.
Pokémon Masters - How to Play | Pokémon Battling.

6. Ihr braucht Items, um aufzuleveln und neue Aktionen zu lernen

In Pokémon Masters gibt es vier verschiedene Währungen: Münzen, Items, Edelsteine und Sterne. Münzen, Items und Juwelen findet ihr im Spielverlauf, Juwelen lassen sich im Shop auch mit Echtgeld kaufen, Items wiederum mit Münzen. Indem ihr Items eintauscht, könnt ihr folgende Aktionen ausführen:

  • Neue Aktionen freischalten: Theoretisch verfügt jeder Gefährte über vier Slots für Aktionen. Am Anfang ist aber noch nicht jede belegt. Neue Aktionen lernt ihr mit der Training Machine, in der ihr mit Items bezahlt.
  • Level-Limit überschreiten: Anfangs können eure Gefährten im regulären Spielverlauf jeweils nur bis zu einem bestimmten Level aufsteigen. Um ein höheres Level zu erreichen, müsst ihr mit Hilfe des Items Verstärkungshandbuch, das es in drei unterschiedlich starken Versionen gibt, die sogenannten Level-Limits überschreiten.

Mit den Edelsteinen könnt ihr auf Gefährtensuche gehen. Auch das geht im Shop. Allerdings lässt sich nicht bestimmen, welchen Gefährten ihr bekommt, der Kauf basiert auf Zufall und erinnert damit an klassische Lootboxen. Ihr könnt euch allerdings anzeigen lassen, mit welcher Wahrscheinlichkeit welcher Gefährte durch die Option freigeschalten werden kann. Mit den im Spielverlauf gefundenen Juwelen lässt sich hier leider nicht alles erwerben. Bei bestimmten Aktionen wie der aktuellen 5-Sterne-Garantie könnt ihr nur mit gekauften Juwelen zahlen.

Sterne lassen sich nur im Spielverlauf erwerben und ausgeben – allerdings, indem ihr dafür mit Juwelen oder Items bezahlt. Denn Sterne bekommt ihr entweder, wenn ihr bei der Gefährtensuche einen bekommen habt, den ihr bereits besitzt, oder wenn ihr das Item „Potentialpässe“ einsetzt. Mit Sternen könnt ihr das Potential eines Gefährten erhöhen, was sein Maximal-Level steigert und die Gefährtenattacken stärkt. Dies macht ihr im Café des Pokémon-Centers. Jeder Gefährte kann über maximal fünf Sterne verfügen.

7. Ihr könnt Freundschaften knüpfen – und im Koop spielen

Pokémon Masters verfügt über keinen PvP-Multiplayer. Wie bereits erwähnt, müsst ihr aber nicht alleine spielen. Ab dem 11. Kapitel im Story-Modus schaltet ihr nämlich den Koop-Modus frei. Um hier mit Freunden zusammen anzutreten, müsst ihr – ähnlich wie in Pokémon GO – eure individuelle ID austauschen. Anders als im Singleplayer steuert ihr im Koop nicht alle drei Gefährten gleichzeitig, sondern nur einen. Die anderen beiden werden entweder von euren Freunden gesteuert oder von der KI, fehlt euch ein Mitspieler.

Trotzdem zieht ihr mit drei Gefährten in den Kampf – das heißt, insgesamt stehen euch und euren Mitstreitern im Koop neun Gefährten und nicht länger nur drei zur Verfügung. Während einer eurer Gefährten aktiv ist, habt ihr die anderen beiden in der Hinterhand. Alle drei haben eine eigene Gesundheitsanzeige, ihr könnt sie frei wechseln und habt damit noch mehr taktische Möglichkeiten – vorausgesetzt ihr habt nicht gerade erst gewechselt, denn dann wird kurz der Cool-Down-Timer aktiviert.

Pokémon gibt es schon seit über 20 Jahren. Wie deutlich sich die kleinen Taschenmonster im Verlauf der Geschichte verändert haben:

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So sehr haben sich Pokémon seit den ersten Spielen verändert.

Im Koop verfügt ihr zusätzlich über eine Harmonieleiste. Diese wird gefüllt, indem die drei Spieler nacheinander Handlungen ausgeführt haben. Ist sie voll, sind eure Angriffe für eine gewisse Zeit wesentlich stärker. Ist die Zeit abgelaufen, könnt ihr einen Harmonieangriff ausführen. Dieser nimmt den Typ des Gefährten an, der ihn ausführt. Er ist sogar nochmal stärker als die Gefährtenaktion. Um den Harmonieangriff besonders effektiv werden zu lassen und von Synergien im Kampf zu profitieren, bietet es sich an, euch im Koop absprechen.

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