Wer in WhatsApp-Gruppen mit vielen Mitgliedern schreibt oder dort sogar Administrator ist, verliert möglicherweise schnell den Überblick. Mit „WhatsApp Communities“ erscheint ein neues Feature im Messenger, mit dem sich große Gruppen leichter managen lassen. Die Community-Funktion wird Anfang 2022 für alle Nutzer freigeschaltet.

 
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In einer Community lassen sich kleinere Gruppen zu verschiedenen Themen bündeln. Administratoren können dann gezielt bestimmte Nachrichten an einzelne Untergruppen oder gleichzeitig an alle Community-Mitglieder verschicken.

Was sind die „WhatsApp Communities“?

Die Werkzeuge richten sich vor allem an Schulen, Vereine und Organisationen wie Fitnessstudios, die WhatsApp als Kommunikationskanal nutzen. Schulen könnten zum Beispiel innerhalb einer Community alle Eltern ansprechen, während bestimmte Nachrichten nur an einzelne Gruppen, etwa Klassen oder Kurse verschickt werden können. In einer Sportverein-Community lassen sich hingegen Nachrichten an alle Vereinsmitglieder oder gezielt an einzelne Abteilungen senden.

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So funktionieren die Communitys

Ist die Funktion bei euch freigeschaltet, findet ihr in der Chat-Übersicht einen neuen Reiter mit der entsprechenden Bezeichnung. Bei Android-Geräten befindet sich die Option im oberen Bildschirmbereich, bei iPhones unten. In diesem Abschnitt lassen sich neue Communitys erstellen oder bestehende Gruppen zu einer Chat-Gemeinschaft hinzufügen. Wer tiefer in alle Funktionen einsteigen will, findet bei WhatsApp ein „Lernzentrum für Communitys“. Dort gibt es auch einige Beispiele für Bereiche, in denen man das Feature sinnvoll einsetzen kann.

In dem kleinen Video-Clip wird die Funktion ebenfalls vorgestellt (auf Englisch):

WhatsApp Communities: Neue Funktionen für Gruppen

Teilnehmer können wie gewohnt von einem Administrator zu einer Community und Untergruppe hinzugefügt werden oder über einen Gruppen-Link beitreten. Mitglieder können Communitys verlassen, ohne dass andere Teilnehmer darüber informiert werden. Innerhalb einer Community können private Gruppen eröffnet werden, in denen sich einzelne Mitglieder unterhalten können. Sowohl Sprach- als auch Videoanrufe sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Video-Chats sollen innerhalb einer Community mit bis zu 32 Leuten gleichzeitig möglich sein. Telefonnummern in solchen Unterhaltungen sind nur für Administratoren und nicht für andere Chat-Teilnehmer sichtbar. Administratoren sollen es zudem einfacher haben, problematische Nachrichten und Fake-News in Gruppen schnell zu löschen.

In der Chat-Übersicht erkennt man Communitys an einem viereckigen Profilbild, das sich von den gewohnten runden Bildern optisch absetzt.

Die Community-Funktion ist derzeit noch in der Entwicklungsphase. Sie ist noch nicht in der „WhatsApp Beta“ enthalten.

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