Die Plattform Xing kann euch dabei helfen, von Arbeitgebern schnell im Internet gefunden zu werden. Dabei bekommt man mit einem Optimierten Profil bessere Chancen. Wie das geht, erklären wir euch in diesem Artikel.

 

XING

Facts 

Xing ist das größte Portal im deutschsprachigen Raum, um von Arbeitgebern gefunden zu werden. Man könnte diese Art von Portal auch als eine Art „seriöses Business-Facebook“ bezeichnen. Unternehmen sehen sich jedoch größtenteils nur gute und optimierte Profile an. Daher solltet ihr euer Profil gut pflegen, um einen guten Eindruck machen zu können.

Was kostet Xing eigentlich?

Denkt über eure Kontakte nach

Xing bietet direkt nach der Registrierung die Möglichkeit, Verwandte und Kollegen auf sein Profil hinzufügen. Ersteres kann schnell peinlich werden, beispielsweise wenn die Verwandten keinen guten Ruf bei manchen Unternehmen haben. Fügt deswegen auf Xing nur Personen hinzu, mit denen ihr auch beruflichen oder karrieretechnischen Kontakt habt.

  • Fügt eure Freunde und Familie nur dann hinzu, wenn ihr auch beruflich mit ihnen zu tun habt. Xing ist für berufliche Angelegenheiten gedacht, Privat habt ihr andere Kommunikationsmöglichkeiten.
  • Lernt ihr in einem Meeting oder auf einer Messe neue und interessante Leute kennen, so empfiehlt es sich, diesen Personen danach auf Xing eine Kontaktanfrage zu schicken. Schreibt den Grund der Kontaktaufnahme hinzu, so wird man sich schnell an euch erinnern.

So macht man sich auf jeden Fall keinen guten Ruf: 

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Euer Profil richtig vervollständigen

Eine gute Möglichkeit bei Xing ist es, das Profil kleinteilig auszufüllen. Xing verwendet nämlich Schlagworte und keine ganzen Suchangaben, um euer Profil für andere anzuzeigen. Zudem werden euch Stellenangebote angezeigt, die zu euren Schlagwörtern passen.

  • Ganz wichtig ist es, ein Profilfoto zu ergänzen. So sieht das Unternehmen welches eures Profil begutachtet gleich ob der potenzielle Arbeitnehmer sympathisch erscheint. Wie ihr euer Profilbild ändern könnt erfahrt ihr hier.
  • Zählt alle euren bisherigen Jobs auf und bezieht dabei so viele Details wie möglich mit ein. Eure bisherigen Arbeitgeber werden sich freuen und eure zukünftigen Arbeitgeber sehen, dass ihr euch bemüht, euren Lebenslauf anschaulich darzustellen.
  • Verzichtet auf lange Texte bei euren Kenntnissen. Listet lieber einzelne Hard- und Soft Skills auf die ihr verweisen könnt, beispielsweise Kundenorientierung oder Software.
  • Auch ein kleiner Teil eures privaten Alltags kann in eurem Xing-Profidargestellt werden. Seid ihr Mitglied bei einem Sportverein? Oder helft ihr ehrenamtlich bei einer Organisation aus? Schreibt es in euer Profil. Das kommt gut an und lässt euch sympathischer wirken.
Tipp: Achtet darauf, dass ihr nicht zu dick auftragt, euch aber auch nicht schlechter darstellt, als ihr seid! 

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Auf welcher Sprache man sein Profil bestücken sollte

Neben Xing gibt es noch LinkedIn als Alternative. Beachtet jedoch, dass Xing eher im deutschsprachigen Raum sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern verbreitet ist. Daher ist es bei Xing empfehlenswert, sein Profil auf Deutsch auszufüllen.

  • Verzichtet auf Anglizismen. Seid ihr Softwareentwickler so seid ihr auf Xing richtig, bezeichnet ihr euch aber als Software Developer so solltet ihr lieber auf LinkedIn wechseln.
  • Das Gleiche gilt für andere Berufe: Erklärt alles einfach. Schreibt hin was ihr seid, auf Deutsch und für jeden verständlich.
Tipp: Formelle Sprache kommt immer gut an – aber übertreibt nicht! Kaum einer versteht ein Profil, das auf Beamtendeutsch verfasst ist und nur mit Fachbegriffen bestückt wurde.

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Paul Eddie Waldstetten
Paul Eddie Waldstetten, GIGA-Experte.

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