Leap Ware: Acers neuer Fitnesstracker im Hands-On

Johann Philipp

Neben Monitoren, Laptops und einer VR-Kamera hat Acer beim Next@Acer-Event in New-York eine neue Fitnessuhr vorgestellt. Die Leap Ware misst den Herzschlag, die UV-Belastung und das Stresslevel des Trägers.

Acer Leap Ware: Offizielles Ankündigungsvideo.

Das Design orientiert sich an klassischen Uhren. Im 12 mm dünnen und runden Gehäuse stecken ein optischer Herzfrequenzsensor, ein Schrittzähler und als kleines Gadget eine Taschenlampe. Acer setzt auf zwei neue Chip-Modelle von MediaTek: Den MT2523 Prozessor und den MT2511 Biosensor, beide sollen die Akkulaufzeit deutlich steigern, im Vergleich zu älteren Chipsätzen.
Das Display ist 1,6 Zoll groß und wird durch ein Corning Gorilla Glass SR+ geschützt. Das Gehäuse ist nach IPX7-Standard wasserdicht. Das reicht zwar zum Duschen oder bei Regen, fürs Schwimmen allerdings nicht. Dafür wäre IPX8 notwendig.

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Der Akku soll drei bis fünf Tage halten

Durch einfaches Wischen auf der Uhr, lassen sich Trainingsziele festlegen und Aktivitäten aufzeichnen. Gekoppelt werden kann die Uhr mit fast allen gängigen Smartphones, Voraussetzung ist iOS ab Version 8 beziehungsweise Android ab Version 5. Die Uhr kann Workouts aufzeichnen, die dann mit der zugehörigen Liquid Life App ausgewertet werden. Durch ein Punktesystem können Freunde auch gegeneinander antreten. Zusätzlich zeigt die Uhr auch Benachrichtigungen wie SMS, Anrufe und E-Mails vom Smartphone an.

Ab dem dritten Quartal 2017 soll die Uhr für 139 Euro erhältlich sein, eine Auswahl an Armbändern in den Farben Navy Blue und Light Brown soll zusätzlich angeboten werden. Um die Auswahl eines Armbands muss man sich keine Sorgen machen: Es passen die regulären 20-mm-Armbänder von normalen Uhren. Im Vergleich zu den direkten Konkurrenten liegt der Preis im Mittelfeld:

Acer Leap Ware: Unser erster Eindruck aus dem Hands-on

Bei der Produktvorstellung in New York hatten wir die Chance, uns die Uhr genauer anzusehen. Negativ fiel uns das dunkle Display des Vorserienmodells auf. Schon bei geringem Sonnenlicht waren die Infos auf der Uhr nur schwer abzulesen. Auch die Auflösung des Displays könnte besser sein: Bei genauem Hinsehen fallen unscharfe Ränder auf. Die Verarbeitung ist einfach gehalten und das proprietäre Betriebssystem etwas träge.

Acer Leap Ware
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Ob diese Punkte bis zur Serienreife noch überarbeitet werden, steht nicht fest. Wer darauf nicht so viel Wert legt, erhält einen dünnen und schicken Fitnesstracker, der auf den ersten Blick fast als Smartwatch durchgeht.

Quelle: Acer

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