Activision: Entlassungswelle beim Call-of-Duty-Publisher

Marvin Fuhrmann 4

Aktuell kommt es bei Activision zu einigen Entlassungen. Laut Berichten sollen vor allem die Entwicklerstudios von Treyarch und Infinity Ward betroffen sein, die in den vergangenen Jahren für den Publisher an der Call-of-Duty-Reihe gearbeitet haben.

Call of Duty: Infinite Warfare im Test.

Momentan scheint es beim Publisher Activision Schieflage zu herrschen. Denn das Unternehmen hat laut Berichten der Seite Kotaku einige seiner Mitarbeiter entlassen. Diese stammen aus den Studios von Infinity Ward, Treyarch und Beenox. Diese Nachricht kommt etwas überraschend für Außenstehende. Denn vor wenigen Tagen hatte Activision bekannt gegeben, dass im vergangenen Jahr die Erwartungen übertroffen wurden.

Infinite Warfare im großen Test

Doch intern soll es bereits Gerüchte zu den bevorstehenden Entlassungen bei den Activision-Mitarbeitern gegeben haben. Hauptgrund dafür war wohl die Enttäuschung rund um Call of Duty: Infinite Warfare, die CEO Eric Hirshberg in einem Quartalsbericht zum Ausdruck gebracht hatte. Von Infinite Ward, dem Studio, das hinter dem neuen Ableger steckt, wurden gleich 20 Mitarbeiter entlassen.

Auf Nachfrage der Seite Kotaku bei Activision wurde mitgeteilt, dass die Mitarbeitersituation und die Ressourcen angepasst werden, um die Wandlung zum digitalen Vertrieb weiter zu unterstützen und die Möglichkeiten für digitale Addons auszuloten. In diesem Jahr stehen bislang nur zwei Titel von Activision auf dem Plan. Destiny 2 und ein neues Call of Duty werden wahrscheinlich nicht ausreichen, um alle Mitarbeiter zu halten. Blizzard, das ebenfalls zum Mutterkonzern Activision-Blizzard gehört, ist nicht von den Entlassungen betroffen. (Quelle: Kotaku)

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