Katharina Sckommodau

Liquid Layout

Über die neuen Funktionen des Liquid Layout ist es nun möglich, innerhalb einer InDesign-Datei verschiedene Layout-Versionen zu erstellen. So kann man damit beispielsweise wesentlich schneller Inhalte an die unterschiedlichen Display-Größen und Ausrichtungen auf den verschiedenen Endgeräten anpassen. Die Einstellungen zum „flüssigen“ Layout sind an verschiedenen Stellen zu finden:

  • Über das Seitenwerkzeug: Ist dieses Werkzeug aktiv, lassen sich nun über die Optionsleiste Liquid-Layout-Regeln definieren. Das gewählte Objekt kann so, je nach gewählter Regel, beispielsweise einzeln oder entlang der Hilfslinien skaliert werden.
  • Über das Bedienfeld Liquid Layout: Ist eine Liquid-Layout-Regel erstellt, lassen sich in diesem Bedienfeld weitere Optionen zu der Regel festlegen. Die Skalierung der einzelnen Elemente bei einer Größenänderung der Seite kann beispielsweise auf die Höhe oder die Breite beschränkt werden.

Alternatives Layout

Sind weitgehendere Layout-Änderungen geplant, ist es nun möglich, ein alternatives Layout neben dem Original anzulegen. Diese Option ist im Menü des Seiten-Bedienfelds zu finden. Im Dialog Alternatives Layout erstellen kann man dann beispielsweise für das iPad neben dem, zuvor angelegten horizontalen Layout das vertikale anlegen. Hier lassen sich auch die verschiedenen Textabschnitte verknüpfen und die Textformate in eine neue Formatgruppe kopieren.

Diese alternativen Layouts sind dann im Bedienfeld Seiten in mehreren Spalten gelistet. Es sind auch weitere alternative Layouts möglich, etwa für eine Darstellung des Inhalts auf dem iPhone. Im links gezeigten Beispiel ist also neben dem horizontalen Layout für das iPad die vertikale Variante hinzugekommen.
Jedes alternative Layout kann nun gesondert über das Bedienfeld Seiten angesteuert und bearbeitet werden.

Flexible Spaltenbreite

Bei einem alternativen Layout ist es sinnvoll, in den Textrahmenoptionen eine flexible Spaltenbreite zu wählen. Die Spaltenbreite wird dabei auf ein Maximum begrenzt; es entstehen automatisch neue Spalten, wenn die ursprünglich festgelegten zu breit werden. Sind die Spalten zu schmal, wird eine gelöscht.

Über das Menü Fenster kann nun die Ansicht geteilt werden, um alle alternativen Layouts nebeneinander zu sehen.

Verknüpfen von Inhalten

Innerhalb eines alternativen Layouts lassen sich beispielsweise die Texte des originalen Layouts mit denen, im alternativen Layout verknüpfen. Wird dann am Original etwas geändert, zeigt das Bedienfeld Verknüpfungen diese Änderungen an und bietet die Möglichkeit zur Aktualisierung.

So lassen sich alle Rahmen mit einer Quelle verknüpfen, egal ob sie Bilder, Grafiken oder Texte enthalten. Ebenfalls verknüpfte Gruppen kann man mit dem Auswahlwerkzeug wählen und per Doppelklick aktualisieren.

Für jedes Layout können zudem unterschiedliche Formate festgelegt werden. Dazu hat InDesign bereits beim Anlegen des alternativen Layouts zwei Format-Gruppen im Bedienfeld Absatzformate gebildet; in unserem Fall gibt es für jede Ausrichtung des iPads eine eigene Gruppe. Jedes Format kann nun, wie üblich, geändert und an die Layout-Anforderungen angepasst werden.

 

 

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