Adobe Labs: Die geheimen Schätze

Katharina Sckommodau 2

Etwas versteckt, auf den Webseiten der Adobe Labs, stellt das Unternehmen verschiedene Inhalte bereit, die anders noch nicht veröffentlicht wurden. So gibt es regelmäßig Beta-Versionen zum Download, etwa konnte Photoshop Lightroon 4 vor der Veröffentlichung über Adobe Labs getestet werden. Zudem kann man dort innovative Plug-Ins wie den Pixel Bender kostenlos finden.

Adobe Labs: Die geheimen Schätze

Nicht alles, was Adobe entwickelt, ist heute strenggeheim: Im Januar 2006 stellte der Software-Gigant eine neue Webseite ins Netz, nämlich das Angebot Adobe Labs. Dieses ist als Fortführung der Internet-Präsenz Macromedia Labs zu sehen, die neue Technologien und Lösungen zum Test bereitstellte (die Fortführung ist nicht weiter verwunderlich, da Macromedia nach einem Lizenzstreit Ende 2005 von Adobe übernommen wurde). Durch die Bewertung der Produkte auf Adobe Labs profitiert auch Adobe von dem Angebot, da somit wertvolle Ideen der User im Entstehungsprozess einer Entwicklung mit einfließen können.

Doch was ist nun wirklich auf der englischsprachigen Seite von Adobe Labs zu finden? Eine knappe Auskunft gibt das Help Resource Center auf Deutsch: Neben noch nicht veröffentlichten Programmen und Technologien stehen auch Mustercodes, Foren, Wiki-Inhalte und andere Arbeitsressourcen zur Verfügung. Es ist also eine äußerst bunte Webseite, nicht nur für Entwickler, auf der es sich zu stöbern lohnt.

Und was gibt’s zur Zeit?

Auf der Startseite (Home) sind zunächst die neusten Technologien zu finden. Das sind zur Zeit Adobe Edge, eine Lösung zur Gestaltung von Web-Grafiken, die sich mit Hilfe von HTML 5, JavaScript und CSS 3 animieren lassen, die Beta von Muse, ein Programm zum Erstellen von standardisierten Inhalten für das Web in HTML, CSS und JavaScript, sowie die Beta von ColdFusion 10, mit der der Web-Entwickler Internet-Präsenzen mit Datenbanken entwickelt.

Darunter befinden sich die Meldungen zu den jüngsten Entwicklungen, die mit der Produktseite auf Adobe Labs verlinkt sind, auf der wiederrum ein Link zum Download bereitsteht.

Technology Groups

Für den „einfachen Anwender“ dürften die Technology Groups interessant sein. Gerade Photoshop-Anwender kommen hier auf ihre Kosten: So gibt es derzeitig etwa die neue Version des Camera Raw Plug-In 6.7, das bereits ausreichend getestet wurde und für weitere Tests vor der Veröffentlichung bereitsteht.

Auch ausgereifte Technologien sind hier angesiedelt: So etwa der Adobe Configurator, eine Erweiterung, mit der eigene Bedienfelder für Photoshop CS4 und CS5, sowie für InDesign CS5 gebaut werden können.

Ebenfalls zu finden ist das Pixel Bender Plug-In für Photoshop CS5. Dabei handelt es sich um eine Filtersammlung, die über den Adobe Extension Manager installiert wird. Pixel Bender stellt insgesamt 13 zusätzliche Filter bereit, die sich – anders als die Filter in Photoshop - in Echtzeit einstellen lassen, da die Berechnung direkt über die CPU läuft.

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