Google Fiber: Highspeed-Glasfaserprojekt wird vorerst auf Eis gelegt

Oliver Janko

Der Hype war groß um Google Fiber, nun steht das Projekt vor dem Aus. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Belegschaft, ein Teil dürfte wegrationalisiert werden. Auch die Chefetage muss mit Konsequenzen rechnen. Offen bleibt allerdings die Frage, wie es mit dem an sich sinnvollen Ansatz weitergehen soll.

Google Fiber: Highspeed-Glasfaserprojekt wird vorerst auf Eis gelegt

Seit sechs Jahren gibt es Google Fiber bislang. Das Projekt wurde lange Zeit gelobt und bekam entsprechend viel Beachtung in den Gazetten, mit der Zeit wurde es allerdings ruhiger. Acht Städte konnten bislang mit dem schnellen Internet aus Glasfaserleitungen versorgt werden, vorerst wird es auch dabei bleiben. Die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, hat sich nun dazu entschlossen, die weiteren Vorhaben mit Google Fiber erst einmal auf Eis zu legen.

Über 1000 Mitarbeiter betroffen

Warum genau das so ist, beantwortet Access, die neue Firma, unter der Google Fiber läuft, aber nicht detailliert. Man wolle den Ansatz verfeinern und lege dementsprechend eine Pause ein. Die Erweiterung des Angebots auf weitere zehn US-Großstädte ist damit ebenso vom Tisch wie ein etwaiger weltweiter Ausbau. Im Gegensatz müssen einige Angestellte sogar um ihren Job fürchten: Etwa neun Prozent der Belegschaft sollen entlassen oder in andere Abteilungen verschoben werden. Mit Craig Barratt räumt auch der Hauptverantwortliche seinen Schreibtisch, er fungiert künftig nur noch als externer Berater.

Wie es mit Access, respektive Google Fiber, weitergeht, steht demnach in den Sternen. Möglichkeiten gibt es viele, von einer Art Restart bis hin zu einem ähnlichen Projekt, allerdings ohne kabelgebundenes Internet.

Quelle: Google, via WinFuture

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Video: Introducing Google Fiber 
Introducing Google Fiber: The Next Chapter of the Internet.

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