Googles Mutterkonzern Alphabet hat seine Quartalszahlen veröffentlicht und eine neue Bestmarke präsentiert. Die Anleger jubeln trotzdem nicht, denn Donald Trumps Steuerreform verhagelt das Ergebnis.

 

Alphabet Inc.: Googles neuer Mutterkonzern

Facts 

Alphabet lebt größtenteils von Google

Nur weil ein Unternehmen gute Kennzahlen aufweist, heißt das noch lange nicht, dass es die hohen Erwartungen erfüllt. Die von den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin geleitete Holding Alphabet hat im letzten Jahr 110,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt, das entspricht einem Zuwachs von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Brocken lieferte mal wieder Google, hier läuft das Geschäft prächtig. Die anderen Alphabet-Tochterunternehmen wie Nest (Smart Home) oder Waymo (autonome Fahrzeuge) sind deutlich kleiner und schreiben sogar Verluste.

Bei Alphabet geht's weiter aufwärts, aber trotzdem freuen sich die Anleger nicht über den neuen Umsatz-Rekord. Das liegt an Rückstellung auf Auslandsgewinne nach der amerikanischen Steuerreform. Alphabet darf zwar bis zu 100 Milliarden US-Dollar Kapital aus dem Ausland in die Heimat bringen, muss dafür aber einmalig 9,9 Milliarden US-Dollar an das Finanzamt abdrücken. Statt Party also verhaltene Stimmung, im nachbörslichen Handel gab die Alphabet-Aktie um bis zu 5 Prozent nach. Auf unserem Titelbild zu sehen ist 45-jährige Sundar Pichai, der aktuelle CEO von Google.

Umsatz von Alphabet weltweit in den Jahren 2011 bis 2017 in Milliarden US-Dollar (Quelle: Statista / Google).

Quelle: Alphabet Quartalszahlen (PDF)

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