Beziehung zwischen Sprachassistenten: Alexa und Cortana sind ein Paar

Johann Philipp

Flitterwochen bei Microsoft und Amazon. Ihre Sprachassistenten Alexa und Cortana geben sich das Jawort und sind jetzt ein Paar. Wer machte den Antrag?

Beziehung zwischen Sprachassistenten: Alexa und Cortana sind ein Paar
Bildquelle: Microsoft Blog.

Microsoft hat den Sprachassistenten Cortana und Amazon hat Alexa. Die beiden Unternehmen sind eigentlich Konkurrenten, doch nun entscheiden sich beide für eine Kooperation. Cortana kommt auf Alexa-Geräte und Alexa auf Cortana und damit auf jeden neuen Windows-PC. Denn der Dienst von Microsoft ist auf Windows 10 standardmäßig installiert.

Die Stärken des Partners ausnutzen

Mit der Partnerschaft sollen die Sprachassistenten noch intelligenter werden. Beide Systeme haben Stärken, die für Windows und Amazon sehr nützlich sind: Cortana kann auf die Dateien auf dem PC zugreifen und ihn steuern, Alexa hat ihre Stärken beim Online-Einkauf und der Steuerung von Smart Home Geräten. Zusätzlich bietet Amazon für seine Lautsprecher mehr als 20.000 eigene Programme, die sogenannten Skills an. Diese werden dann auch mit Cortana funktionieren. Vor allem mit Amazon Echo Show, dem smarten Lautsprecher mit Display, wird die Kooperation mit Cortana hilfreich sein. Im Video bekommt ihr einen Eindruck vom neuen Gerät:

Amazon Echo Show: Neue Funktionen mit Alexa vorgestellt.

Alexa, starte Cortana

Zu Beginn der Partnerschaft muss man den Dienst noch durch einen separaten Sprachbefehl starten. Auf Echo-Lautsprechern: „Alexa, starte Cortana“ und auf ähnliche Weise beim Microsoft-Pendant. Später soll es allerdings möglich sein, dass die Assistenten selbst erkennen, welcher der beiden am besten auf die Frage des Nutzers antwortet, ohne den jeweils anderen Dienst starten zu müssen.

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Partnerschaft Ende des Jahres nutzbar

Bis Ende des Jahres soll es über Alexa möglich sein, Cortana zu verwenden. Alle Cortana-Funktionen sollen verfügbar sein. Ob dann zu diesem Zeitpunkt allerdings auch deutsche Kunden beide Dienste in Kombination nutzen können, ist noch nicht bekannt. Den Antrag zur Ehe machte übrigens Amazon-Chef Jeff Bezos bereits im Mai 2016, als er sich mit Verantwortlichen von Microsoft getroffen hatte.

Quelle: Amazon

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