Amazon: Mitarbeiter gehen, Roboter kommen

Martin Malischek

Nicht zuletzt durch Negativberichterstattung durch die Öffentlich-rechtlichen Fernsehsender hierzulande erlitt Amazon einen erheblichen Imageschaden. Zur Weihnachtszeit beschäftigt der Onlineversandhandel wieder eine große Zahl von Leiharbeiten, um der Flut der Bestellungen Herr zu werden. Nun beginnt das Unternehmen Mitarbeiter durch Roboter zu ersetzen, die die Vorarbeit leisten.

Mit großen Gewinnen konnte Amazon dieses Jahr nicht prahlen, im Vergleich zu letzten Jahr sind diese sogar gesunken. Dafür jedoch mit über 1.000 neuen Amazon Prime Kunden, was dem Konzern momentan wichtiger zu sein scheint, als die gute Rendite.

Die bisher komplett durch Menschen geführten Lager werden nun mit fast gesamt 1.400 Robotern ausgestattet, die die bestellten Waren suchen und zum Packer bringen. Ein Roboter ersetzt dabei bis zu drei Mitarbeiter. In Kartons gepackt werden die Waren jedoch noch per Hand. Dabei darf man sich keine großen Roboter vorstellen, sondern kleine, fahrende Roboter, die die Regale wie ein Wagenheber nach oben hieven, um sie dann zum Packer zu bringen. Veranschaulicht wird dies auch unten stehendem Video.

A Day in the Life of a Kiva Robot.
Woher kommen die kleinen Roboter? Kiva Systems gehört seit letztem Jahr zu dem weltweit führenden Online-Versandhändler und stattet auch schon bereits andere Logistikzentren mit den kleinen Helfern aus. Zum Weihnachtsgeschäft wird Amazon seine Logistikzentren mit 70.000 zusätzlichen Mitarbeitern weltweit aufstocken.

Quelle: t3n

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