Amazon-Streik: Kommen eure Geschenke noch unter den Baum?

Martin Malischek 7

In drei Logistikzentren von Amazon wurde die Arbeit niedergelegt, bis morgen dauert der Streik an. Zum Streik aufgerufen hatte die Gewerkschaft ver.di, 1.800 Angestellte haben die Arbeit niedergelegt. Als Kunde stellt sich natürlich die Frage: Kommen die Bestellungen noch rechtzeitig zum Fest?

Amazon-Streik: Kommen eure Geschenke noch unter den Baum?

Warum wird bei Amazon gestreikt?

Amazon macht keinen großen Hehl daraus, dass die Konkurrenz zermürbenden Preise nicht von ungefähr kommen. Angestellte in einem Logistikzentrum erhalten 9,55€ in der Stunde, was laut dem Konzern ohnehin schon sehr viel sei. Die Gewerkschaft ver.di sieht das Unternehmen jedoch als Dienstleister und möchte deswegen auch ebenso einen Tarifvertrag für Einzelhändler für die Mitarbeiter geltend machen.

Außerdem missbilligt die Gewerkschaft die Arbeitsbedingungen. Der Versandhändler entgegnet, dass sich die Aufgaben seiner Mitarbeiter denen von Einzelhändlern stark unterscheiden und möchte nicht einlenken. Deshalb rief die Arbeitnehmergewerkschaft nun zu Streiks auf.

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Gefahr für die rechtzeitige Lieferung von Geschenken?

Knapp 1.800 von 23.000 in Deutschland angestellten Mitarbeitern streiken. Bestreikt werden die Logistikzentren in Leipzig, Bad Hersfeld und der Standort Graben. Mit diesem Streik scheint Amazon gut zu Recht zu kommen, denn eine Sprecherin des Unternehmens versicherte, dass es keine Verzögerung bei den Lieferungen geben werde.

Amazon-Streik: Unternehmen lenkt nicht ein

Eine „Einsicht“ Seitens Amazon ist nicht in Sicht, denn der Chef des Versandhändlers Jeff Bezos sieht das Unternehmen klar als Logistikdienstleister und nicht als Einzelhändler. Wie bereits erwähnt, hält dieser die in Deutschland bezahlten Löhne ohnehin vollkommen ausreichend.

Quelle: t3n

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