Insider-Bericht: Amazon Echo mit Touchscreen in Planung

Stefan Bubeck

Der smarte Lautsprecher könnte in einer Version mit rund sieben Zoll großem Touchscreen erscheinen. Das und noch mehr will der Branchendienst Bloomberg Technology von Informanten erfahren haben.

Insider-Bericht: Amazon Echo mit Touchscreen in Planung

Gerade erst hatten wir den Lautsprecher Echo inklusive Assistentin Alexa im Test, nun tauchen schon Gerüchte zu einer Erweiterung der Produktfamilie auf.

Fire OS und besserer Sound

Die Amazon Echo Familie besteht derzeit aus dem Echo Dot für 59,99 Euro und dem „großen“ Echo für 179,99 Euro. Zwei Personen, die „mit der Angelegenheit vertraut“ seien, haben nun laut Bloomberg Hinweise darauf gegeben, dass es ein drittes Modell geben wird, das preislich über den beiden liegen wird.

Dafür soll dieses mit einem rund sieben Zoll großen Touchscreen ausgestattet sein, der nach oben zeigt. So soll das Gerät vom Benutzer im Stehen bedient werden können. Es wäre eine Abkehr vom bisherigen, rein auf der Ein- und Ausgabe von Sprache basierenden Konzepts. Die bekannten Fähigkeiten des Echo dürften weiterhin erhalten bleiben, sie würden also um Touch-Funktionen ergänzt werden. Als Betriebssystem kommt wahrscheinlich eine optimierte Version des Fire OS zum Einsatz. Die Software ist bereits in Amazons Fire Tablets in Verwendung.

Eine deutliche Verbesserung soll der Klang des Geräts erfahren. Beim Echo sei dieser auf moderate Lautstärken optimiert worden, bei der neuen Version werde man hohe Soundqualität auf allen Lautstärkestufen bekommen, so einer der Insider.

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Eine mögliche Antwort auf Google

Noch ist der Markt für smarte Helfer in Küche und Wohnzimmer in einer frühen Phase – und trotzdem bereits hart umkämpft. Allen voran sei Google genannt, die mit Google Home eine direkte Konkurrenz zum Echo vorgestellt haben. Sollten die Gerüchte stimmen, so dürfte Amazon versuchen, die „neuen“ Bedienmethoden per Sprache mit bereits von Tablets bekannten Touchgesten zu erweitern. Marktforscher schätzen den Echo, der 2015 in den USA auf den Markt kam, als Verkaufserfolg ein.

Quelle: Bloomberg

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