Amazon-Kundeninformation: Amazon-Passwort deaktiviert - KEIN Fake!

Selim Baykara 6

Amazon verschickt derzeit deutschlandweit E-Mails, in denen die Kunden darauf hingewiesen werden, dass das Amazon-Passwort deaktiviert wurde. Daher müssten Kunden beim Amazon im Anschluss ihr Passwort zu ändern. Auch wenn sich Cyber-Kriminelle ähnlicher Formulierungen bedienen – diese Mail von Amazon ist kein Fake: Die Warnung sollte man denn auch durchaus ernst nehmen.

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Amazon-Passwort deaktiviert: Nachricht von Amazon

Update vom 21.06. 2016

Im Moment verschickt Amazon deutschlandweit eine Warn-Mail an seine Kunden. Im Internet sei eine Liste mit Passwwörtern und den dazugehörigen Benutzernamen aufgetaucht. Eine direkte Verbindung zu Amazon gebe es nicht, da viele Kunden aber die gleichen Passwörter auf verschiedenen Seiten verwenden würden, sei es ratsam, dass Passwort bei Amazon zu ändern. Hier der Wortlaut der E-Mail von Amazon:

Guten Tag …,

Bei Amazon.de nehmen wir die Sicherheit Ihrer Daten und Ihre Privatsphäre sehr ernst. Im Rahmen einer Routineüberprüfung haben wir im Internet eine Liste mit E-Mail-Adressen und dazugehörigen Passwörtern entdeckt. Diese Liste steht zwar in keinerlei Verbindung zu Amazon, aber wir wissen, dass viele Kunden die selben Passwörter auf verschiedenen Websites verwenden. Wir glauben, dass sich Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort auf der im Internet veröffentlichten Liste befanden und haben deshalb Ihr Amazon.de-Passwort als Vorsichtsmaßnahme zurückgesetzt. Wir entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten, aber wir wollen Sie und Ihr Amazon.de-Kundenkonto mit dieser Maßnahme schützen.

In der Vergangenheit gab es bekanntlich zahlreiche Phishing-Versuche, die mit einer ähnlichen Methode versuchten, Kunden zur Weitergabe ihrer Passwörter zu bewegen. In diesem Fall handelt es sich allerdings um eine authentische Nachricht von Amazon. Im Unterschied zu Phishing-Betrügern enthält die Mail keinen Link, den ihr anklicken sollt (und der euch auf eine nachgebaute Betrugs-Seite führen könnte), sondern nur den Hinweis, euer Passwort auf der „echten“ Amazon-Seite zu ändern.

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Amazon-Passwort deaktiviert: Passwort ändern

Genau das solltet ihr auch machen, sofern ihr die E-Mail von Amazon erhalten habt. In diesem Fall besteht Gefahr, dass Cyber-Kriminelle euer Passwort in die Hände bekommen haben und es dazu benutzen, euren Amazon-Account zu knacken. Amazon empfiehlt die folgenden Schritte:

  1. Besucht die Website und klickt dort oben rechts auf den Link “Mein Konto“.
  2. Klickt unter „Einstellungen“ auf den Link „Passwort vergessen?“.
  3. Befolgt die Anweisungen zum Anlegen eines neuen Passworts für das Kundenkonto.
  4. Wählt ein neues Passwort, das sich von eurem alten Passwort bei Amazon.de unterscheidet. Amazon empfiehlt ein Passwort zu wählen, das ihr auf keinen anderen Websites verwendet.

Bei uns findet ihr auch weitere Tipps für ein sicheres Passwort.

Amazon: Ihr Konto wurde eingeschränkt – Achtung Falle!

Update vom 12.02. 2016

Eine neue Mail von Amazon macht derzeit die Runde – auch hier geht es wieder um eine angebliche Information für Kunden von Amazon. In der Mail heißt es, dass auf dem jeweiligen Konto des Nutzers verdächtige Login-Versuche identifiziert wurde. Um das Konto zu reaktivieren, müsse man daher einen Datenabgeich durchführen, um die Echtheit der eigenen Identität zu bestätigen.

Hierbei handelt es sich im Prinzip um die gleiche Betrugsmasche, die bereist Ende letztes Jahr für Aufregung sorgte (siehe unten):

  • Klickt man auf den Link, wird man zu einer gefälschten Amazon-Webseite weitergeleitet, wo man dazu aufgefordert wird die persönlichen Amazon-Kontoinformationen einzugeben.
  • Hierbei handelt es sich um Betrug! Falls ihr die Mail erhaltet, solltet ihr sie umgehend löschen.
  • Klickt nicht auf den Link und gebt keinesfalls eure Daten ein.
  • Eure Amazon-Konto-Informationen landen andernfalls direkt in der Datenbank der Betrüger – und dass die nicht gerade die besten Absichten haben, könnt ihr euch sicherlich denken.

Weitere Tipps, wie ihr euch vor Phishing schützt, findet ihr am Ende des Artikels. Lest bei uns außerdem auch, wie Scamming funktioniert.

„Amazon-Kundeninformation“ ist Phishing

Ursprünglicher Artikel vom 30.11 2015

Seit einiger Zeit berichteten zahlreiche Internet-Nutzer von einer verdächtigen Email, die angeblich von Amazon stammt und Kunden des Online-Händlers dazu auffordert, ihre persönlichen Konto-Daten zum „Abgleich“ einzugeben. Hier der Wortlaut der Email:

Guten Tag Vorname Nachname,
Wir haben unregelmäßige Login-Versuche in Ihrem Amazon-Konto festgestellt. Zu Ihrem Schutz haben wir Ihr Konto temporär deaktiviert. Damit wir Ihr Konto wieder freischalten können, müssen Sie Ihre Identität mittels eines Daten-Abgleichs verifizieren. Den Abgleich können Sie auf unserem sicheren Server schnell und bequem durchführen. Bitte Wählen Sie “Zur Verifikation“, um zu unserem Server weitergeleitet zu werden. Vielen Dank, Ihr Amazon-Kundendienst

Bei dieser Mail handelt es sich um ein typisches Beispiel von Phishing: Wer auf den angeblichen Verifikations-Link klickt, landet auf einer nachgebauten (und täuschend echt aussehenden) Amazon-Seite. Gibt man auf dieser Seite jetzt tatsächlich die persönlichen Daten seines Amazon-Kontos ein (Email, Passwort), werden diese umgehend an die Betrüger weitergeleitet. Diese hätten dann vollständigen Zugriff auf das persönliche Amazon-Konto – was das bedeutet, muss man wohl nicht näher ausführen. An dieser Stelle nur noch einmal der ausdrückliche Hinweis: Bei dieser angeblichen Amazon-Mail handelt es sich um Phishing und Betrug. Amazon verschickt generell keine Mails, in denen Kunden zur Eingabe von persönlichen Daten aufgefordert werden. Löscht die Mail daher umgehend aus eurem Postfach.

Phishing-Mail bei Amazon, Whatsapp und Co.

Phishing, d.h. versuchter Datenklau mit gefälschten Emails wird immer häufiger und – traurigerweise – auch immer besser. Konnte man früher Betrugsmails noch recht einfach an Rechtschreibfehlern und merkwürdigen Formulierungen erkennen, sind die Betrüger im Lauf der Zeit immer schlauer geworden. Die Amazon-Kundeninformation ist ein gutes Beispiel für eine Betrugsmail, die relativ plausibel wirkt und nicht so ohne weiteres als Betrug entlarvt werden kann.

Falls ihr solche und ähnliche Mails erhaltet, solltet ihr immer die folgenden Hinweise beherzigen:

  • Banken, Online-Händler und Kaufportale fordern ihre Kunden niemals auf, über einen in der Mail enthaltenen Link persönliche Daten einzugeben.
  • Generell ist es immer verdächtig, wenn ihr nicht mit eurem Namen angesprochen werdet.
  • Das Gegenteil (Anrede mit Namen) beweist allerdings nicht, dass die Mail auch echt ist.
  • Klickt niemals auf Links in Mails oder Textbotschaften, wenn ihr den Absender nicht kennt, bzw. euch dieser verdächtig vorkommt.
  • Gebt niemals Daten in vorgegebene Formularfelder in Mails ein – unter Umständen werden die Daten bereits während der Eingabe an die Betrüger weitergeleitet.

Weitere Tipps, wie ihr Phishing-Mails und ähnliche Betrugsmaschen erkennt, zeigen wir euch in diesem Artikel: Phishing-Mails erkennen: Falsche Mahnungen im Umlauf.

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