Über Amazon könnt ihr nicht nur Schnäppchen machen, sondern auch selber Geld verdienen. Das geht professionell aber auch für Privatleute ganz einfach. In unserem Ratgeber zeigen wir euch alle Vor- und Nachteile und sagen euch, ob es sich lohnt, sich ein Amazon-Verkäuferkonto anzulegen.

 

Amazon

Facts 

Buchtipp: „Verkaufen bei Amazon mit FBA“ bei Amazon kaufen

Wenn ihr auf dem Marktplatz bei Amazon per Seller Central verkaufen wollt, gebt ihr euren Produkten von vornherein eine riesige Bühne, denn mit nur wenigen Klicks könnt ihr diese auf den europäischen Marktplätzen von Amazon zum Verkauf anbieten. Zudem kümmert sich Amazon um alle Dinge, die die Zahlung angehen und nimmt euch viel Arbeit ab, was die Abwicklung angeht. Dafür tretet ihr aber auch einen Prozentteil eures Umsatzes ab.

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Hier könnt ihr euch für Amazon Seller Central anmelden.

Amazon Seller Central: Das Basiskonto

Ein Amazon-Verkäuferkonto könnt ihr auch privat nutzen, wenn ihr nur mal hin und wieder Artikel verkaufen wollt und das nicht euer Hauptgeschäft ist. Der Drittanbietermarkt von Amazon ist ein bisschen wie eBay, denn auch hier verkaufen private Verkäufer als auch Online-Shops. Allerdings muss sich jeder Verkäufer an das Regelbuch von Amazon halten – das umfasst unter anderem Versanddauer, Antwortzeiten bei Kundenfragen und andere Faktoren. Die Merkmale eines Basiskontos bei Amazon hier im Überblick:

  • Ihr verkauft weniger als 40 Artikel im Monat
  • Keine monatliche Grundgebühr
  • Ihr dürft in folgenden Kategorien nicht verkaufen: Bekleidung, Bier & Wein, Drogerie, Körperpflege & Gesundheit, Lebensmittel, Parfümerie & Kosmetik, Schmuck, Spirituosen, Uhren
  • Feste Gebühr für jeden verkauften Artikel liegt bei 0,99 €
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Mit dem Basiskonto könnt ihr nicht alles auf Amazon verkaufen - eure alten Smartphones werdet ihr allerdings los, wenn ihr wollt.

Weitere Gebühren:

  • Bücher, Musik & Video: 15 % Verkaufsgebühr + variable Abschlussgebühr, die zwischen 1,01 € bis 8,91 € liegt.
  • Andere Kategorien: Mindestverkaufsgebühr von 0,50 € oder 7% bis 45%, abhänig von der jeweiligen Produktkategorie.
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Das Amazon-Verkäuferkonto für Power-Anbieter

Wollt ihr mit euren Onlineshop auch bei Amazon Produkte anbieten, geht das ebenfalls. Ein Power-Anbieter seid ihr bei den Regelungen von Amazon Seller Central dann, wenn ihr im Monat mehr als 40 Artikel verkauft. Dabei bezahlt ihr allerdings nicht die feste Gebühr von 0,99 €/Artikel, sondern 39 € im Monat. Der erste Monat ist dabei kostenlos, wenn ihr euch zum ersten Mal als Power-Anbieter bei Amazon anmeldet. Darauf werden allerdings auch noch, je nach Kategorie Gebühren in unterschiedlicher Prozenthöhe berechnet. Gerade bei hohen Verkaufsvolumen rechnet sich die monatliche Gebühr deutlich besser als eine feste Gebühr pro Artikel.

Deutschland Amazon Payments

Weitere Vorteile eines Power-Anbieters:

  1. Keine Einschränkungen bei den Produktkategorien
  2. Ihr könnt Angebote für den Kauf per 1-Click verfügbar machen
  3. Detaillierte Statistiken und Berichte eurer Shopentwicklung
  4. Lagerbestand und Angebote werden automatisiert und über APIs verwaltet
  5. Alle Unterschiede zwischen dem Basiskonto und dem Power-Konto könnt ihr auch direkt bei Amazon einsehen. Da seht ihr zudem die jeweiligen Verkaufsgebühren nach Kategorien aufgelistet.

Wir sagen euch außerdem was Amazon Prime Now ist und was es mit Amazon Payments auf sich hat.

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