Radeon RX 480: AMD liefert 4-GB-Modell mit 8 GB Grafikspeicher aus

Peter Hryciuk

Die neue Grafikkarte Radeon RX 480 ist seit wenigen Tagen auf dem Markt erhältlich und sorgt aktuell für etwas Verwunderung, denn das 4-GB-Modell soll in der ersten Charge mit 8 GB Grafikspeicher ausgeliefert worden sein. Theoretisch könnte man den weiteren Speicher mit einem neuen BIOS freischalten.

Radeon RX 480: AMD liefert 4-GB-Modell mit 8 GB Grafikspeicher aus

AMD Radeon RX 480: 4-GB-Modell kommt mit 8 GB

AMD verkauft die neue „Radeon RX 480“-Grafikkarte in zwei Versionen, die sich auf den ersten Blick durch den verbauten Grafikspeicher unterscheiden. Es gibt ein günstiges Modell für 219 Euro mit 4 GB Grafikspeicher und ein teureres Modell für 269 Euro mit 8 GB Grafikspeicher. Nun hat AMD die erste Charge der Radeon RX 480 aber in allen Versionen mit 8 GB ausgeliefert und die Limitierung des Speichers nur per BIOS festgesetzt. Das Modell mit 4 GB wird also nur künstlich im Speicher halbiert.

Die Radeon RX 480 wird aber nicht nur dadurch etwas verlangsamt, sondern auch durch den Takt des Speichers. Während im 8-GB-Modell die vollen 2.000 MHz zur Verfügung stehen, wird das 4-GB-Modell mit maximal 1.750 MHz betrieben. Durch den geringeren Speicher und den etwas eingeschränkten Takt wird die Leistung also gesenkt.

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Leistungsunterschiede nur bedingt spürbar

Laut ersten Tests mit dem BIOS des 4-GB-Modells auf der 8-GB-Version der Radeon RX 480 sind die Leistungsunterschiede nur spürbar, wenn die Spiele einen hohen Speicherbedarf besitzen. Ansonsten liegt die Leistung etwas auf gleichem Niveau. Umgekehrt konnte der Test leider nicht durchgeführt werden, weil den Redaktionen nur 8-GB-Modelle zur Verfügung gestellt wurden.

Mehr Grafikspeicher und höherer Takt freischaltbar?

Rein theoretisch könnte man das BIOS des 8-GB-Modells der Radeon RX 480 auf das 4-GB-Modell flashen und so den eigentlich vorhandenen Speicher und den höheren Takt freischalten. AMD hat aber auch bestätigt, dass nur die erste Charge mit mehr Speicher ausgeliefert wurde, um die Kosten abdecken zu können. Zukünftige Modelle werden dann wieder mit 4 GB ausgeliefert und Partnerkarten werden dann auch nur den Grafikspeicher besitzen, der angedacht ist. Nur wer jetzt ein 4-GB-Modell gekauft hat, könnte mit einem entsprechenden BIOS mehr freischalten.

via hardwareluxx, 2

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