Jawbone UP4 mit Mobile Payment & NFC-Funktion vorgestellt

Jamil Osso 1

Der Hersteller für Fitnessarmbänder, Jawbone, hat heute das UP4 offiziell vorgestellt und zugleich verkündet, dass man eine Partnerschaft mit American Express eingeht. Ziel der Kooperation ist eine mobile Bezahlmöglichkeit mit dem Fitnesstracker. 

Jawbone UP4 mit Mobile Payment & NFC-Funktion vorgestellt

Nicht nur Apple oder Google bieten eine Möglichkeit an, um beispielsweise mit einem Smartphone bequem mobil zu bezahlen. Auch Jawbone, das man für seine Fitnessarmbänder kennt, wagt den Schritt in Richtung Mobile Payment. Und zwar dürfen Kunden, die über eine American Express Card verfügen, mit dem Jawbone UP4 Fitnessarmband bequem bezahlen.

Wie bei Apple kommt hier die NFC-Technologie zum Einsatz. Im Gegensatz zu iPhone, Apple Watch und Co. hält der Akku beim UP4 aber deutlich länger, laut Jawbone. Neben dem UP4 hat Jawbone auch das UP2 und UP3 vorgestellt. Bei allen Fitnesstracker handelt es sich im Grunde genommen um den Nachfolger des erfolgreichen UP24.

Die Fitness-Armbänder von Jawbone sind mit zahlreichen Sensoren ausgestattet, um Schritte zu zählen, das Schlafverhalten des Nutzers zu dokumentieren, die Herzfrequenz zu messen und mehr. Die Verbindung mit iPhone geschieht per Bluetooth. Passend zum Band bietet Jawbone eine hauseigene App im Apple App Store und Google Play Store an.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Fraglich ist jedoch, ob Jawbone mit dem UP4 als Konkurrent gegenüber Apple auftreten will. Wir erinnern uns: Apple hat alle Fitnessarmbänder von Jawbone in seinen Stores aus dem Sortiment genommen. Eine schöne Geste von Apple ist ein solches marktstrategisches Verhalten definitiv nicht. Ob das der Grund für die Entwicklung des UP4 gewesen ist, bleibt aber trotz allem fragwürdig.

Im Sommer soll das Jawbone UP4 erhältlich sein.

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