Abwerbeverbot: Apple, Google und Co. erzielen Einigung mit Angestellten

Julien Bremer

Im Streit um das Abwerbeverbot zwischen großen Technik-Firmen in den USA reichten deren Mitarbeiter eine Sammelklage gegen die Absprachen ein. Nun gab es eine außergerichtliche Einigung zwischen den Unternehmen und den Angestellten.

Abwerbeverbot: Apple, Google und Co. erzielen Einigung mit Angestellten

Die Anfänge dieser Machenschaften reichen bis in das Jahr 2005 zurück. Nachdem Google versuchte, Mitarbeiter von Apples Safari-Team abzuwerben, drohte Steve Jobs damals mit „Krieg“. Beide Unternehmen einigten sich damals auf einen Pakt, der es untersagt, Angestellte von konkurrierenden Unternehmen zu akquirieren. Diese Methode verbreitete sich zunehmend in der Technologie-Branche.

Mitarbeiter betroffener Firmen reichten darauf im Jahr 2011 eine Sammelklage ein. In den Absprachen der Unternehmen sahen sie eine Wettbewerbsverzerrung und fürchteten eine schlechtere Verhandlungsposition gegenüber ihrem aktuellen Arbeitgeber. Außerdem sorgt ein gesunder Konkurrenzkampf um die qualifiziertesten Mitarbeiter für steigende Löhne – auch dies blieb aus, aufgrund des Abkommens.

Die Absprachen der Konzerne haben es den Angestellten zwar nicht verboten, zu einem anderen Unternehmen zu wechseln. Allerdings blieben Angebote für einen Arbeitsplatz aus, was einen Abgang zur Konkurrenz erschwerte.

Die Sammelklage richtete sich gegen Apple, Google, Intel und Adobe. Insgesamt zahlen die Unternehmen 324 Millionen US Dollar an die rund 60.000 Angestellten der Sammelklage. Ursprünglich sollte die Klage Ende Mai vor Gericht verhandelt werden.

Quelle: Reuters

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