Analyst: Brexit schadet Apples Verkaufszahlen

Florian Matthey 5

Die ganze Welt macht sich Sorgen um die wirtschaftlichen Folgen des Brexit. Experten glauben, dass sich die Unsicherheit auch auf Apples Verkaufszahlen negativ auswirken wird.

Analyst: Brexit schadet Apples Verkaufszahlen

Der Analyst Jim Suva von Citigroup Global Markets glaubt, dass Apples Verkaufszahlen aufgrund der Folgen des „Brexit“ zurückgehen werden: Suva korrigiert seine Prognosen für die Verkaufszahlen und für die Gewinnmarge des Unternehmens nach unten.

Dem Analysten geht es dabei aber gar nicht um die langfristigen Folgen, die durch einen Austritt des Vereinigten Königreiches entstehen können. Stattdessen wirke sich schon das Brexit-Referendum selbst negativ auf die Verkaufszahlen aus: Für das aktuelle Quartal, das noch bis Ende September läuft, erwartet Suva jetzt niedrigere Verkaufszahlen und eine kleinere Marge. Der Grund seien die wirtschaftlichen Unsicherheiten, die durch das Votum der Briten entstanden sind. Makroökonomische Entwicklungen würden die Nachfrage schmälern.

Zuvor hatte Suva für das Quartal 41 Millionen verkaufte iPhones erwartet, jetzt sind es nur noch 40,3 Millionen. Im Vorjahresquartal konnte Apple noch 48 Millionen iPhones verkaufen.

Apple wird das Ergebnis für das dritte Geschäftsquartal, das im Juni endete, am 26. Juli bekannt geben. Das zweite Geschäftsquartal war das erste seit dreizehn Jahren, in dem Apple einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete.

iPad Pro 9,7 Zoll im Test.

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