Apple-Apps gibt's nur im Ausnahmefall auch für andere Plattformen

Julien Bremer 4

Apple ist nicht gerade bekannt dafür, besonders viele seiner hauseigenen Anwendungen auf anderen Plattformen zu unterstützen. Nur, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, stellt der Konzern eine kompatible Version bereit, wie eine Untersuchung zeigt.

Apple-Apps gibt's nur im Ausnahmefall auch für andere Plattformen

Jan Dawson ist der Gründer des Martktuntersuchungs-Portals Jackdaw Research und hat auf seinem privaten Blog festgehalten, wie viele der Programme von Apple, Google und Microsoft auch auf anderen Plattformen veröffentlicht werden.

Aus den Zahlen wird deutlich, dass Apple mit Abstand am wenigsten seine Anwendungen für andere Plattformen zur Verfügung stellt. Nur drei Apps wurden für Windows entwickelt, für Google gar keine. Bei den Anwendungen handelt sich um iTunes, iCloud Drive und Quicktime. Alles Programme, die notwendig sind, um weitere Apple-Geräte zu unterstützen.

Cross platform development table

Apple bleibt sich und seiner Linie damit treu und stellt nur Anwendungen zur Verfügung, wenn diese dazu führen, dass die Kunden Apple-Geräte kaufen. Aber für die eigenen Plattformen iOS und OS X bietet Apple vergleichsweise wenig eigene Programme an. Der Grund dafür dürfte darin liegen, dass das Unternehmen lieber auf nur wenige und dafür ausgeklügelte Apps setzt, anstatt auf eine große Masse, von der aber kaum ein Programm wirklich ausgereift ist.

Bei Windows und Google sieht das ganz anders aus. Hier werden sowohl für die eigenen Plattformen, als auch für die der Konkurrenz unzählige Apps produziert.

Für die Untersuchung hat sich Dawson lediglich Programme angeschaut, die nicht schon auf den entsprechenden Geräten vorinstalliert sind. Auch die Beats-Anwendung zählte er noch nicht dazu, weil Apple bislang noch nicht an der Entwicklung beteiligt war.

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