Apple erhöht die Preise, aber nur für eine Kundengruppe

Sven Kaulfuss

Bei Apple „läuft es“, warum nicht mal die Preise kurzfristig erhöhen? Was zunächst im Angesicht schwächelnder Verkaufszahlen aberwitzig klingt, hat am Ende eine logische Erklärung. Zumal davon zunächst nicht der Endverbraucher, sondern nur die deutschen Händler betroffen sind.

Apple erhöht die Preise, aber nur für eine Kundengruppe
Bildquelle: GIGA.

Apples Händler zahlen 0,2 Prozent mehr

Apple wird für Händler hierzulande die Preise ab Februar 2019 um 0,2 Prozent erhöhen. Klingt nicht viel und wird wohl auch beim Kunden selbst keine direkten Auswirkungen haben. Ein solcher Betrag dürfte nämlich für den einzelnen Händler auf den ersten Blick verschmerzbar und kein Grund sein, die Preise auch für den Endverbraucher anzuheben. Dennoch: Bei Apple addieren sich diese „Peanuts“ am Ende des Jahres zu einer ordentlichen Summe zusammen und auch größere Händler, mit einsprechendem Volumen, wird die Preisanpassung nicht wirklich schmecken.

Die aktuellen iPhones – hier im Video – sind schon nicht „billig“, für europäische Händler wird es nun noch ein wenig teuerer:

iPhone XS, XS Max und XR vorgestellt: Das sind die neuen Apple-Handys.

Alternative zu teurer Neuware: Generalüberholte iPhones bei Amazon *

Verantwortlich für Preiserhöhung: Der harte Dollar

Hintergrund für die höheren Preise dürfte eine Währungsanpassung sein, die schon längere Zeit nicht mehr vorgenommen wurde. Gut zu wissen: Apples deutsche Preise orientieren sich ausnahmslos am US-Dollar. Steigt die US-Währung im Wert, wird’s für hiesige Händler und später auch für den Verbraucher teurer. Und tatsächlich: Erhielt man vor einem Jahr für einen US-Dollar noch 81 Euro-Cent, so sind es heute ganze 88 Euro-Cent – ein anhaltender Anstieg, dem Apple nun gegenüber den Händlern zuerst Rechnung trägt.

Die Preise der kommenden iPhones sind noch nicht bekannt, dafür gibt es aber zur Ausstattung schon einiges zu sagen:

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Bei Neuvorstellungen dürfte es auch für Endverbraucher wieder teurer werden, denn letztlich basiert auch die Kalkulation der Preisempfehlung auf der jeweiligen Währungssituation. Neue Geräte, die Apple 2019 vorstellen wird, dürften demnach großzügig mit einer noch oben gerundeten Risikopauschale versehen werden.

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