Apple: FBI habe in New Yorker Fall nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft

Thomas Konrad

Auch in New York möchte das FBI Apples Hilfe, um an die Daten auf einem gesperrten iPhone zu gelangen. Doch Apple weigert sich: Die Behörden hätten noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

Das FBI habe, so Apple (via The Verge), bisher nicht zeigen können, dass alle Alternativen bemüht wurden, um die Daten auf dem iPhone sicherzustellen.

Der Hersteller verweist dabei auf den San-Bernardino-Fall: Wie das US-Justizministerium bekannt gab, konnte man auf die Daten auf dem entsprechenden iPhone 5c auch ohne Apples Hilfe zugreifen (wir berichteten).

In New York geht es um ein iPhone, auf dem iOS 7 läuft — und nicht das sicherere iOS 9. Darauf könnte Apple nicht verschlüsselte Daten in der Tat sicherstellen, schreibt The Verge.

Einen weiteren Antrag des FBI sollte das Gericht dennoch ablehnen: Die Behörden müssten erst zeigen, „dass man die im San-Bernardino-Fall angewandte Methode versucht und sich mit dem dabei beteiligten Unternehmen oder einem anderen Unternehmen in Verbindung gesetzt hätte“.

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