In einem Schreiben erklären die vier Technologie-Riesen ihre Unterstützung für die Energiepläne des US-Präsidenten und der Umweltbehörde EPA.

 

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In Zusammenarbeit mit der US-Umweltbehörde EPA will US-Präsident Obama unter anderem neue Emissionsvorschriften einführen. Das ist bisher nicht gelungen: Anfang Februar hatte das Supreme Court das Vorhaben vorerst blockiert.

Weil Obamas Clean Power Plan (deutsch: Plan für saubere Energie) vernünftige Erwartungen über die Zukunft des Stromhandels und den wachsenden Gebrauch erneuerbarer Energien zeige, stehen die Unternehmen auf der Seite des Präsidenten.

9to5Mac fasst die drei Hauptargumente zusammen, die Apple, Amazon, Google und Microsoft in ihrem Schreiben (PDF, 24 Seiten, englisch) vorbringen: Mehr erneuerbare Energien zu verwenden, wirke, erstens, dem Klimawandel entgegen und sei auch aus unternehmerischer Sicht sinnvoll.

Zweitens: Die effektiven Strategien, um den Anteil der erneuerbaren Energien zu vergrößern, stünden im Rahmen des Energieplans auch Betreibern von Kraftwerken zur Verfügung.

Der Trend im US-Energie-Gewerbe gehe, drittens, schon jetzt in die Richtung, mehr erneuerbare Energie zu verwenden und bestätige damit die Absichten des Präsidenten und der EPA.

Anfang Juni sollen die Verhandlungen Berichten zufolge fortgesetzt werden.

Thomas Konrad
Thomas Konrad, GIGA-Experte für macOS, iOS und Apple-Hardware.

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