Apple hat sich wieder einen Titel gesichert, allerdings einen weniger erfreulichen. Im vergangenen Jahr wurde das Unternehmen häufiger als alle anderen Konzerne in den USA, Opfer von Patentklagen.

Das geht aus einer Studie von Lex Machina hervor. Demnach war das Unternehmen aus Cupertino  59 Mal von derlei Klagen betroffen. Das bedeutet, im Durchschnitt fliegt mindestens eine solcher Klagen jede Woche bei Apple ins Haus, mit der sich die hauseigenen Juristen dann befassen müssen. Auf den folgenden „Spitzenplätzen“ liegen Amazon mit 50 und AT&T mit 45 Streitfällen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in den USA ganze 6.092 Patentklagen eingereicht.

Laut der Studie sind die zehn größten Kläger allesamt sogenannten Patenttrolle, also Firmen, die kein operatives Geschäft haben und lediglich Geld mit der Lizenzierung von Patenten verdienen wollen. Dabei haben sie nie die Absicht, diese auch jemals einzusetzen.

Auffällig ist zudem, dass die meisten Klagen beim Eastern District of Texas eingereicht werden. 1.495 Fälle wurden dort bearbeitet, da es besonders wohlwollend den Patentklägern gegenüber gilt.

Doch nur in den wenigsten Fällen kommt es auch zum Prozess. Häufig werden außergerichtliche Einigungen erzielt. Ein Gerichtsprozess wird auch von den Patenttrollen oftmals überhaupt nicht angestrebt. Sie sind genau auf diese Einigung aus.

Quelle: lexmachina.com
Bild via shutterstock

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