Apple: Markenschutz für "iWatch" und für Namen zukünftiger OS-X-Versionen

Florian Matthey

Apples Anwälte für geistiges Eigentum waren in den letzten Monaten sehr aktiv: Einerseits sichern sie für Apple den Schutz des Markennamens „iWatch„, andererseits beantragt Apple den Schutz der Namen zahlreicher Orte in Kalifornien - für zukünftige Versionen des OS X.

Apple-Tochter will Markenname „iWatch“ in den USA

Schon seit dem letzten Jahr bemüht sich Apple um den Schutz des Markennamens „iWatch“ in zahlreichen Ländern, in einigen war das Unternehmen auch schon erfolgreich. In den USA und Großbritannien stand das Unternehmen aber vor dem Problem, dass andere Firmen den Namen für ihre Produkte beanspruchen oder schon beantragt haben.

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Mac Rumors hat nun herausgefunden, dass hinter einem der Unternehmen, das sich um den Markennamen „iWatch“ bemüht, letztendlich Apple steckt - zumindest gibt es dafür recht eindeutige Hinweise. Vom Unternehmen „Brightflash USA LLC“ ist nichts über Produkte und Mitarbeiter bekannt, außerdem hat es den Markenschutz zum selben Zeitraum beantragt, als sich Apple in anderen Ländern darum bemühte.

Noch interessanter ist, dass der Anwalt Alejandro Ponce Martinez aus Ecuador Brightflash in der Angelegenheit vertritt. Martinez hat seinerseits kürzlich dafür gesorgt, dass sich der Schutz der Marke „Apple“ in Zukunft in Ecuador auch auf die Produkte Schmuck und Armbanduhren erstreckt.

Zahlreiche Namen für zukünftige OS-X-Versionen geschützt

Tochterfirmen zu gründen und für den Schutz von Markennamen zu verwenden ist ein beliebter Weg, um zu verdecken, welchen Namen zukünftige Produkte tragen werden - wobei sich die Firmen normalerweise anhand von Indizien zuordnen lassen. So ist es auch bei zahlreichen Namen kalifornischer Orte, die sich einige US-Unternehmen für die Produktkategorie „Computer-Software“ in den letzten Monaten gesichert haben.

Nachdem Apple frühere OS-X-Versionen nach Raubkatzen benannte, wechselte das Unternehmen mit OS X Mavericks zu etwas anderem: Mavericks ist der Name eines Küstenortes in Kalifornien. Die mutmaßlichen Apple-Töchter haben sich laut Cosomac (via Mac Rumors) nun die folgenden Namen gesichert:

  • Yosemite
  • Redwood
  • Mammoth
  • California
  • Big Sur
  • Pacific
  • Diablo
  • Miramar
  • Rincon
  • El Cap
  • Redtail
  • Condor
  • Grizzly
  • Farallon
  • Tiburon
  • Monterey
  • Skyline
  • Shasta
  • Sierra

All diese Namen sind entweder Orte in Apples Heimat-Bundesstaat oder stehen mit Kalifornia in Verbindung - beispielsweise gibt es in Kalifornien Grizzly-Bären, Mammut-Bäume („Mammoth“) und den „Mammoth Mountain“ und den Nationalpark Yosemite. Letzterer Name ist bei Apple kein Unbekannter: Schon der blau-weiße Power Mac G3 basierte auf der „Yosemite“-Architektur. Mit einer zukünftigen OS-X-Version könnte der Name wiederkehren.

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