Apple plant für 2017 Entwicklungszentren in China und Indonesien

Florian Matthey

Während die US-Regierung versucht, Apple zur Produktion in den USA zu bewegen, verlagert das Unternehmen auch andere Tätigkeiten ins Ausland: 2017 möchte das Unternehmen Entwicklungszentren in China und Indonesien eröffnen.

Apple plant für 2017 Entwicklungszentren in China und Indonesien
Bildquelle: Michael Nutt/Flickr.

Entwicklungszentren in China und in Indonesien – wie in Indien

DigiTimes berichtet, dass Apple zusammen mit dem Partner Foxconn an Einrichtungen für Forschung und Entwicklung neuer Produkte in Indonesien und im chinesischen Shenzhen arbeitet. Foxconn ist als Apple-Partner für die Produktion der Apple-Produkte bekannt; jetzt möchte Apple offenbar auch im Bereich Entwicklung mit dem Unternehmen aus Taiwan zusammen arbeiten.

Erst in diesem Jahr hatte Apple angekündigt, im indischen Hyderabad ein Entwicklungszentrum für die Apple-Karten eröffnen zu wollen. In Indiens zweiter wichtigen IT-Metropole Bangalore soll wiederum ein Schulungszentrum für Entwickler entstehen.

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US-Regierung will mehr Produktion in Apples Heimat

Der Globalisierungstrend bei Apple geht also auch dahin, andere Aktivitäten als die Produktion von Hardware in andere Länder als die USA zu verlagern. Die amtierende US-Regierung hat mehrmals den Wunsch geäußert, dass Unternehmen wie Apple wieder in ihrem Heimatland produzieren sollten; tatsächlich lässt Apple den Mac Pro in den USA herstellen – von Foxconn. Zwischenzeitlich gab es auch iMacs mit „Assembled in USA“-Aufschrift; insgesamt bleiben solche Produkte aber die Ausnahme.

Apple könnte selbst Mac-Pro-Produktion wieder nach Asien verlagern

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat mehrmals betont, dass er nach China und andere Länder ausgelagerte Jobs in die USA zurückbringen würde. Apple soll aber eher darüber nachdenken, selbst die Produktion der wenigen Desktop-Macs wieder zurück nach Asien zu verlagern – die Produktion in den USA gestalte sich wegen der dort einfach nicht mehr vorhandenen Personalfähigkeiten einfach als zu schwierig.

Quellen: DigiTimes, Bloomberg

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