Apples Chef-Anwalt Bruce Sewell und Aufsichtsratschef Arthur Levinson haben Anfang August Apple-Aktien im Wert von über 10 Millionen US-Dollar veräußert.

 

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Der Aktienverkauf geht aus Dokumenten hervor, die bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingegangen sind (via Appleinsider).

Sewell, der Apple vor Gericht vertritt, hat am 5. August 23.305 Aktien im Wert von 2,5 Millionen US-Dollar veräußert.

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Vier Tage später legte Arthur Levinson, Apples Chairman of the Board, mit 70.000 Aktien nach — sie sind 7,6 Millionen Dollar wert.

Sewell ist seit 2009 für Apple tätig; Levinson ist seit 16 Jahren Vorstand des Aufsichtsrats. In diesem Jahr lag der Wert der Apple-Aktie meist um die 25 US-Dollar.

Inzwischen hat sich der Aktienwert mehr als vervierfacht, liegt bei knapp über 100 US-Dollar. Den bislang höchsten Wert erreichte die Aktie im Jahr 2015 —im Mai stand sie bei gut 130 Dollar.

Im Juni des Jahres 2014 hatte Apple einen Aktiensplitt veranlasst. Aus einer Apple-Aktie wurden damals sieben. Ganz zur Freude vieler Anleger: Der Preis einer einzelnen Aktie, der kurz vor dem Split noch bei über 450 US-Dollar lag, sank von jetzt auf gleich deutlich unter 100 Dollar.

Apples Wertpapier wurden attraktiv für neue Investoren. Die Freude über den Aktien-Split schlug sich auch auf den Kurs der Anteilspapiere nieder: Schon im Vorfeld der Aufteilung war der Kurs kontinuierlich gestiegen. Nach dem Split, Ende Juni 2014, lag der Kurs dann schon bei gut 90 Dollar.

Apples Aktie kletterte weiter: In der Zeit, als Apple die Übernahme des Kopfhörerherstellers und Musikdienstanbieters Beats durchführte, erreichten die Wertpapiere die Höchstmarke. Bis zum Ende des Jahres 2015 befand sich die Aktie im sanften Sinkflug. Schuld daran könnten große Verzögerungen bei der Auslieferung der Apple Watch sein.

Seit Mai dieses Jahres klettert AAPL wieder nach oben. Apple hatte das Jahr kurz zuvor mit einem Apple-Watch- und iPad-zentrierten Event begonnen. Das kleinere iPad Pro wurde bei Kunden und Testern gut aufgenommen und dürfte die Investoren vorerst positiv gestimmt haben, was die Zukunft des Tablets betrifft. Zugleich hat Apple den Einstiegspreis für die Apple Watch gesenkt und den potentiellen Kundenkreis für die hauseigene Smartwatch damit erweitert.

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