Apple „kocht auch nur mit Wasser“: In iPhone und Co. befinden sich größtenteils Komponenten, die auch anderen Herstellern zur Verfügung stehen. Das Unternehmen arbeitet aber angeblich an eigenen, leistungsfähigeren Batterie-Technologien.

Im iPhone und iPad befinden sich die gleichen Komponenten wie in Android- oder anderen Smartphones und Tablets. Bei einigen ist Apples Einfluss aber größer als bei anderen – insbesondere bei den Apple-AX-Chips, die das Unternehmen auf Basis der ARM-Technologie komplett selbst designt.

Batterien muss Apple allerdings so, wie sie sind, extern einkaufen und kann sich in diesem Bereich daher nicht stark von anderen Herstellern absetzen. Die Batterielaufzeit ist bei Smartphones gleichzeitig die eine große Schwachstelle. Eine starke Verbesserung, die anderen Herstellern nicht direkt zugute käme, könnte für Apple daher einen großen Vorteil mit sich bringen.

PC World verweist darauf, dass Apple in den letzten Wochen verstärkt in Stellenanzeigen nach Personen sucht, die Erfahrungen bei der Weiterentwicklung von Lithium-Ionen-Batterien haben. Das Unternehmen sucht insbesondere auch Materialexperten, die also dabei helfen könnten, andere als Lithium-Ionen-Batterien zu entwickeln.

Offenbar schaut sich Apple unter anderem Stromspeicher-Technologien aus Keramik an. Ein Forschungszentrum in Jena hatte kürzlich Keramik- und Kunststoff-Batterien entwickelt, die sich deutlich schneller aufladen lassen sollen. Diese Technologie soll sich nicht nur für kleine Geräte, sondern auch größere Energiespeicher einsetzen lassen. Das könnte insbesondere auch für Apples mutmaßliches Elektroauto-Projekt interessant sein.