Apple schlägt aus Services mehr Profit als aus Macs, iPads und Apple Watch

Thomas Lumesberger 3

Die neuesten Umsatzzahlen von Apple sind publik und dabei gibt es eine besondere Überraschung. Während das iPhone nach wie vor das Zugpferd ist, platzieren sich die Services ganz frech auf Platz 2.

Apple schlägt aus Services mehr Profit als aus Macs, iPads und Apple Watch

Mit der Einführung des App Stores hat Steve Jobs richtig erkannt, dass ein entsprechendes Ökosystem für die iPhones ebenso wichtig ist, wie ein gutes Smartphone. Die Palette wurde seither stetig erweitert: Apple Music oder die iCloud sind nur zwei Beispiele der umfangreichen Produktpalette. Dieser Fokus auf die Services macht sich jetzt bezahlt, denn laut den neuesten Umsatzzahlen hat Apple damit mehr eingenommen als beispielsweise mit dem iPad oder den Macs.

Enttäuschende Umsatzzahlen

Das dritte Kalenderquartal ist für das Unternehmen aus Cupertino das letzte im Geschäftsjahr 2016. Im Rahmen der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen gab es gestern Abend für Investoren und Aktionäre wenig zu lachen. Zum ersten Mal seit langer Zeit musste das Unternehmen einen Rückgang in Sachen Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Die vollständigen Zahlen gibt es hier: Apple präsentiert Quartalszahlen für Q4/2016.

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Dieses iPhone ist ein Witz: Apple-Handy sorgt für Lacher.

Services entpuppen sich als Geldbringer

Apple_Umsatzzahlen_Q4_Diagramm

Neben der Erkenntnis, dass das Note-7-Debakel bisher kaum die Umsätze der iPhones ankurbeln konnte, fällt noch etwas auf. Die Dienste, die Apple den Kunden anbietet, sind sehr Umsatzstark. Neben dem iPhone, welches nach wie vor Apple den meisten Gewinn beschert, stehen die Services gleich an zweiter Stelle. Ordentliche 13 Prozent des Umsatzes sind auf iCloud, iTunes, App Store und Apple Music zurückzuführen. In Zahlen ausgedrückt, wären das knapp 6,1 Milliarden US-Dollar. Um das noch einmal zu verdeutlichen: Die Verkäufe von iPads, Macs und der Apple Watch liegen hinter den Dienstleistungen – teilweise sogar deutlich.

Video-Streaming für Apple TV

Das stetige Wachstum des Umsatzes bei den Dienstleistungen wurde auch mit Sicherheit von Apple erkannt und entsprechend könnte sich der Konzern aus Cupertino damit auseinandersetzen und versuchen das Portfolio zu erweitern.

Spontan würde uns da ein Video-Streaming-Dienst einfallen. Mit dem Apple TV hat man auch schon die entsprechende Hardware, die schließlich nur noch befüllt werden muss. Gerüchte über eine Übernahme von Netflix oder Time Warner gab es ja bereits.

Quelle: Apple, 9to5Mac via CultofMac

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