Apple musste sich in der Vergangenheit viel Kritik über schlechte Arbeitsbedingungen bei Zulieferern und der eigenen Umwelt-Bilanz anhören. Seitdem versucht der Mac-, iPhone- und iPad-Hersteller, das eigene Image zu verbessern. Auf einer neuen Unternehmens-Ethik-Liste schneidet Apple aber nicht sehr gut ab.

 

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Auf Platz eins der Nachhaltigkeits-Liste (PDF-Datei) der Organisation EIRIS, die sich für verantwortungsvolle Investitionen einsetzt, liegt ein deutsches Unternehmen: Der Mode- und Sportartikelhersteller Puma habe es geschafft, in einem Bereich, in dem besonders oft Menschenrechtsverstöße und Umweltverletzungen zu beklagen sind, in diesen Belangen hohe Standards umzusetzen. Das Unternehmen bekommt daher die Höchstnote „A“.

Auf den weiteren Top-Positionen liegen Unternehmen wie der Reiseanbieter FirstGroup, die National Australia Bank sowie die Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline, Roche und Novartis. Die Deutsche Börse schaffte es auf Platz acht, auf dem siebten Platz liegt mit Philips Electronics das erstplatzierte Unternehmen aus dem Technik-Bereich.

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Apple muss sich wiederum mit der schwachen Note „D“ zufrieden geben. EIRIS erkennt zwar an, dass sich Apple in letzter Zeit verstärkt um bessere Arbeitsbedingungen bei Zulieferern bemühe. Allerdings lasse das Unternehmen in Ländern produzieren, in denen die entsprechenden Standards besonders niedrig sind. Apple habe diesbezüglich noch einen weiten Weg vor sich. Eine ebenso schwache Note bekam außerdem Apples Konkurrent Google.

Dass sich Apple immerhin bemüht, verdeutlicht eine neue Meldung aus China: Das Unternehmen TTM Technologies, unter anderem der Hersteller für die Leiterplatten des iPhone und iPad, habe sich auf Druck Apples dazu bereiterklärt, höhere Löhne zu bezahlen und von Mitarbeitern weniger Überstunden zu fordern.

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