Apple und Samsung: 56 und 53 Prozent des weltweiten Gewinns mit Mobiltelefonen

Florian Matthey

Apple und Samsung teilen den gesamten Handy-Markt unter sich auf - wenn es um die mit Mobiltelefonen erzielten Gewinne geht. Da viele Konkurrenten Verluste einfahren haben die beiden Unternehmen im dritten Quartal 2013 erneut über 100 Prozent des weltweiten Handy-Profits erzielt.

Der Canaccord-Genuity-Analyst T. Michael Walkley erklärte gegenüber AppleInsider, dass Apple im dritten Quartal 2013 56 Prozent des Profits auf dem weltweiten Handy-Markt erzielt habe - was sowohl Smartphones als auch „normale“ Mobiltelefone mit einbezieht. Angesichts dessen, dass Apples Marktanteil auf diesem Markt vergleichsweise gering ist, verdeutlicht die Zahl, wie hoch Apples Gewinnmarge beim iPhone ist.

Samsung lag Apple mit 53 Prozent wiederum dicht auf den Fersen. Wer die Anteile der beiden Unternehmen addiert, kommt auf eine Summe in Höhe von 109 Prozent - eine Zahl, die sich dadurch erklärt, dass fast alle anderen Hersteller in dem Quartal Verluste gemacht habe. Lediglich Sony konnte das Quartal mit seinem Handy-Geschäft mit einer Null abschließen, BlackBerry machte 4 Prozent der weltweiten Handy-Verluste, gefolgt von Motorola mit 3 Prozent und Nokia, LG und HTC mit jeweils 1 Prozent.

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Zu beachten sei allerdings, dass chinesische Hersteller wie Lenovo, ZTE, Huawei und Coolpad nicht berücksichtigt würden, da deren Gewinne nicht bekannt seien. Für das vierte Quartal 2013 erwartet der Analyst Walkley einen noch höheren Apple-Anteil, das es sich um das erste komplette Quartal handle, in dem das iPhone 5s und das iPhone 5c erhältlich seien.

Die Rechnung, die den Anteil von Samsung und Apple durch die Verluste der Konkurrenz erhöht, ist sicherlich fragwürdig - auch wenn man dies nicht tut, erreichen die Unternehmen aber zusammen immerhin 100 Prozent des Gesamtgewinns. Auch hier gilt natürlich die Einschränkung, dass die chinesischen Unternehmen keine Berücksichtigung finden.

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