Apple unterstützt US-Behörden im Online-Kampf gegen den IS

Florian Matthey 5

In Sachen Verschlüsselung liegt Apple mit dem FBI im Clinch. Was den Kampf gegen Online-Rekrutierungen durch den „Islamischen Staat“ angeht, ist sich Apple aber ebenso wie andere IT-Unternehmen mit den Behörden einig.

Apple unterstützt US-Behörden im Online-Kampf gegen den IS

Schon im Januar nahm Apples CEO Tim Cook an einem Treffen mit Vertretern des US-Justizministeriums teil, um Maßnahmen gegen Online-Rekrutierungen durch den IS zu besprechen. Was genau Apple und Co. mit den Regierungsvertretern besprachen, ist allerdings nicht bekannt.

Jetzt berichtet CNN, dass die Regierung Obama ein „High-Tech-Dream Team“ zusammengestellt habe, um online den Kampf gegen den IS zu führen. Am vergangenen Mittwoch hätten Vertreter von Apple, Twitter, Snapchat, Facebook und MTV an einem weiteren Treffen mit Regierungsvertretern teilgenommen, um mögliche Maßnahmen zu besprechen. Auch Buzzfeed-Vertreter waren als Zuhörer beim Treffen anwesend.

Es geht vor allem darum, IS-Aktivitäten in sozialen Medien zu verhindern. Wie genau Apple diese Arbeit unterstützen würde, ist allerdings unklar. Das Unternehmen betreibt – abgesehen von einem Teilbereich von Apple Music – kein soziales Netzwerk. Zwar ist eine Online-Kommunikation mit Apple-Diensten – iCloud-Mail, Facetime und iMessage – möglich; allerdings dürfte Apple auch hier keine Abstriche in Sachen Verschlüsselung machen wollen. Denkbar ist aber, dass Apple einfach die eigentliche Arbeit von Twitter, Facebook und Co. in diesem Bereich unterstützen möchte.

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