Die Umsätze der US-Einzelhändler-Kette sind im letzten Quartal deutlich zurückgegangen – und macht dafür in erster Linie Apple verantwortlich. Die Verkaufszahlen von Apple-Produkten hätten sich um mehr als 20 Prozent verringert.

Nach der Bekanntgabe des jüngsten Quartalsergebnisses machte Target-CEO Brian Cornell vor allem eine Geschäftsbereich für die aktuellen Schwierigkeiten verantwortlich – und vor allem ein einzelnes Unternehmen: Die Verkaufszahlen für Elektronik-Produkte seien im Vergleich zum Vorjahresquartal um einen zweistelligen Prozent-Wert gesunken, und Apple-Produkte allein machten ein Drittel dieses Minus aus. Insgesamt konnte Target im zweiten Kalenderquartal 2016 mehr als 20 Prozent weniger Apple-Produkte verkaufen als noch im Vorjahresquartal. Target ist nach WalMart immerhin die zweitgrößte Einzelhändler-Kette der USA.

Target möchte jetzt laut Cornell mit Unternehmen – allen voran Apple – zusammenarbeiten, um sich in der zweiten Jahreshälfte wieder zu steigern. Angesichts dessen, dass in dieser einiges an neuer Apple-Hardware – das iPhone 7, eine neue Apple Watch und neue MacBooks – erscheinen sollte, dürfte da zumindest ein Potential bestehen.

Der Analyst Colin Gillis von BGC Partners glaubt jedoch, dass die Entwicklung bei Target ein Symptom für ein grundlegendes Problem ist: Gillis vergleicht Apple mit einer Modemarke im IT-Bereich, die eine Art Statussymbol darstelle, und es könnte sein, dass das Unternehmen diesen Status verlieren werde. Vieles werde sich durch das nächste iPhone entscheiden, das, so Gillis, bei den Verbrauchern vielleicht nicht so gut wie erhofft ankommen werde.

Apple wird das iPhone 7 aller Voraussicht nach am 7. September vorstellen. Viele Beobachter sind angesichts dessen, dass das Gerät in Sachen Design wohl weitgehend dem iPhone 6s – und somit auch dem iPhone 6 – entsprechen wird, besorgt.

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