Apple verliert Streit um Markennamen „iPhone“ in China

Florian Matthey

Apple hat in China nicht mehr die Exklusivrechte über den Markennamen „iPhone“. Allerdings wird es jetzt kein anderes Smartphone mit diesem Namen geben – stattdessen geht es um Leder-Produkte wie Handtaschen.


Die chinesische Firma Xintong Tiandi Technology hatte den Markennamen „IPHONE“ bereits im Jahr 2007 angemeldet. Zwar war Apple seinerzeit schon seit einigen Jahren Inhaber der Rechte an diesem Namen, allerdings nur für Computer-Hard- und -Software. Dennoch ging Apple zunächst beim chinesischen Markenamt und dann vor Gericht gegen das Unternehmen vor.

Das Problem: Wenn „IPHONE“ schon ein bekannter Markenname gewesen sein sollte, bevor Xintong Tiandi ihn im Jahr 2007 anmeldete, könnte Apple dem Unternehmen den Einsatz auch für andere Produkte verbieten. Sowohl das chinesische Markenamt als auch die Gerichte sahen einen solchen Fall aber nicht erfüllt, so dass sie Apples Klage jetzt auch letztinstanzlich abgewiesen haben.

Xintong Tiandi freut sich über das Urteil und spricht von einer Stärkung des freien Marktes. Apple hat sich zu der Entscheidung nicht geäußert.

iPhone SE im Test.

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