Apple veröffentlicht aktualisierten Lieferanten-Report

Holger Eilhard 2

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht Apple Details zu seinen Lieferanten und den Bedingungen, in denen deren Mitarbeiter ihre Arbeit verrichten. Nun wurde der Report für die vergangenen Monate vorgestellt.

Apple veröffentlicht aktualisierten Lieferanten-Report

Der mittlerweile 10. jährliche „Supplier Responsibility Report“ (PDF) umfasst Berichte aus insgesamt 640 Untersuchungen bei seinen Lieferanten. 21 dieser Untersuchungen wurden ohne vorherige Ankündigung durchgeführt.

Bei den Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Lieferanten mittlerweile zu 97 Prozent das Limit von 60 Arbeitsstunden pro Woche für ihre Mitarbeiter befolgen. Im vergangenen Jahr waren es noch 92 Prozent.

Wie Jeff Williams, Apples Chief Operating Officer, in seinem in einem offenen Brief schreibt, wurden seit 2008 mehr als 9,2 Millionen Mitarbeiter über ihre Rechte aufgeklärt. Mehr als 1,4 Millionen haben laut Williams an Apples Bildungsprogrammen teilgenommen.

Im vergangenen Jahr wurden 4,7 Millionen US-Dollar an Mitarbeiter zurückgezahlt, die aufgrund unfairer Maßnahmen bei der Personalbeschaffung externer Unternehmen Gebühren zahlen mussten. Diese Gesamtsumme seit 2008 beträgt 25,6 Millionen US-Dollar.

Der Bericht beinhaltet aber auch Details zum Umweltschutz. So hat man beispielsweise bei Foxconn in Zhengzhou, China, wo die finale Produktion des iPhone stattfindet, mit den externen Lieferanten zusammengearbeitet, um den Restmüll drastisch zu reduzieren.

40 Prozent der bislang auf der Müllhalde landenden Materialien werden nun dem Recycling zugeführt. Andere Teile des Mülls werden nun zur Energiegewinnung genutzt, so dass nun nur noch 4 Prozent des Mülls auf der Halde landen. Für 2016 will man diese verbleibenden 4 Prozent komplett verhindern.

Insgesamt sorgte man im vergangenen Jahr dafür, dass 73.773 Tonnen Müll von den Halden auf verschiedenste Art und Weise ferngehalten werden konnten.

Der vollständige Report kann auf Apples Website eingesehen werden.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung